Tourismusindustrie erfreut über Ende des Notstandes

Der Präsident der ATTA, Apichart Sankary, hofft, daß das Vertrauen der ausländischen Touristen und Geschäftsleute wieder zurückgewonnen werden kann und letztere wieder in Thailand investieren.

Erklärungsbedarf

Die ATTA wolle die positiven Nachrichten im Ausland verbreiten und thailändische Gesandte im Ausland (Botschafter, Büros des Fremdenverkehrsamtes) sollten vor Ort die Situation in Thailand „erklären“.

2007 kamen 15 Millionen ausländische Touristen nach Thailand und gaben 600 Milliarden Baht aus. Die thailändischen Touristen, die in Thailand Urlaub machten, ließen sich ihren Urlaub immerhin etwa 400 Milliarden Baht kosten.

Dieses Jahr werden wieder ca. 15 Millionen Touristen erwartet, weniger als vom Fremdenverkehrsamt TAT erhofft. Eine Steigerung der Zahlen wird wohl nicht möglich sein.

Singapur hält Reisewarnung aufrecht

Der Außenminister von Singapur, George Yeo, erwartet eine länger anhaltende Periode politischer Instabilität in Thailand, die Reisewarnung für Staatsbürger aus Singapur wird aufrecht erhalten: „Ich glaube nicht, daß die Situation in Thailand stabil ist, denn dort gibt es nur eine Übergangsregierung, es muß ein neuer Premierminister gewählt werden. Es werden Kompromisse gemacht werden müssen, die zu weiteren Auseinandersetzungen führen könnten. Wir wissen es einfach nicht.“

Die Warnung umfaßt allerdings nur Reisen nach Bangkok. Das Außenministerium in Singapur hatte zuvor die Bürger gewarnt, nicht nach Bangkok zu reisen, wenn es nicht unbedingt nötig sei. tna, bp

Auswärtiges Amt

Der aktuellste Hinweis des deutschen Auswärtigen Amtes lautet wie folgt (Stand 14. September):

„Der am 2.9.2008 über die Hauptstadt Bangkok verhängte Ausnahmezustand ist am 14.9. aufgehoben worden.

In den nächsten Wochen muss in Bangkok dennoch weiter mit großen Demonstrationen gerechnet werden. Das alltägliche Leben in Bangkok dürfte kaum beeinträchtigt werden, es wird aber dringend empfohlen, Demonstrationen und sonstige größere Menschenansammlungen zu meiden, auch um sich nicht dem Risiko eventueller Sprengstoffanschläge auszusetzen.

Die Besetzung des Regierungssitzes (“Government” House) durch die außerparlamentarische Opposition und damit verbundene Demonstrationen gehen weiter. Es wird daher dringend empfohlen, das Regierungsviertel, insbesondere das Gebiet um das Government House (Pitsanulok Road), die Rajdamnoen Avenue sowie die Makkhawan Bridge, zu meiden.“ AA