Bangkok กรุงเทพฯ: Ladyboy zockt Japaner um Millionen Baht ab

pp Bangkok. Die thailändische Presse meldet, daß ein 36jähriger Ladyboy viele Japaner mit einer erfundenen Geschichte täuschen konnte und Millionen erbettelt hat. Schließlich hat sich die japanische Botschaft eingeschaltet und die Touristenpolizei in Bangkok informiert.

Die japanische Botschaft hatte der Polizei berichtet, daß sich alleine in den letzten zwei Monaten mehr als zehn Japaner gemeldet hätten. Alle konnten die gleiche Geschichte erzählen.

Der Ladyboy hatte den Touristen erzählt, daß er aus Singapur sei und sein Geld mitsamt seiner Papiere verloren hätte. Er bräuchte nur etwas Geld, um sich Essen zu kaufen. Er konnte seine Opfer so überzeugen, daß sie Mitleid mit ihm hatten und ihm Geld liehen. Er ließ sich dann noch die Telefonnummer und die Bankdaten der Opfer geben, da er das Geld selbstverständlich zurücküberweisen wollte.

Nach ein paar Tagen rief er dann seine Opfer an und erzählte, daß sein Cousin bereits Geld überwiesen habe, es aber noch ein paar Tage dauern würde, da es sich ja um eine internationale Überweisung handeln würde. Anscheinend konnte er bei den Japanern soviel Mitleid erzeugen, daß sie noch mal bereit waren, ihm weitere Baht zu leihen.

Der 36jährige Ladyboy konnte jetzt in Bangkok festgenommen werden. Ob die Japaner jemals ihr Geld wiedersehen werden, dürfte fraglich sein.