Die Armee unterstützt die lokalen Behörden in Pattaya bei der Beseitigung der Hochwasserschäden

Die Armee unterstützt die lokalen Behörden in Pattaya bei der Beseitigung der Hochwasserschäden

Pattaya. Das Hochwasser vom 16. und 17. September hat in Pattaya und in den umliegenden Dörfern zahlreiche Verwüstungen und Schäden angerichtet. Seit Freitag ist die Armee im Einsatz und unterstützt die lokalen Behörden bei den Aufräumarbeiten und bei der Beseitigung der Hochwasserschäden.

Am meisten Sorgen macht den Behörden der Bereich Huay Yai. Hier wurden nicht nur Häuser und Straßen beschädigt sondern auch die Bewohner klagen über gesundheitliche Probleme. Deswegen wurde dieser Bereich als erstes ausgewählt, in den die Armee Ingenieure und Mediziner zum Einsatz schickt.

Die Soldaten sollen sich hier als erstes um die beschädigten Häuser und Straßen kümmern, während die Mediziner die Gesundheit der Bevölkerung überwachen.

Huay_Yai_Hochwasser_02Die Schnellstraße 331 wurde ebenfalls im Bereich Huay Yai zerstört und steht auf der Prioritätenliste der Armee an erster Stelle. Hier wurden große Streckenabschnitte vom Hochwasser buchstäblich weggerissen sodass große Teile der wichtigen Schnell- und Verbindungsstraße nicht mehr befahrbar sind. Die Armee soll hier helfen, die Straße so schnell wie möglich wieder aufzubauen.

Als nächstes steht eine Schlüsselbrücke auf der Arbeitsliste der Helfer, die das Dorf Baan Chang mit der Außenwelt verbindet. Seit Mittwoch ist die wichtige Brücke zerstört und das Dorf vom Rest des Gebietes abgeschnitten. Die Soldaten kümmern sich auch hier als erstes um die betroffenen Dorfbewohner und versorgen sie mit Trinkwasser, Lebensmittel und medizinischen Gütern.

Eine lokale Fachhochschule in der Region hat sich ebenfalls Gedanken gemacht und bietet allen Bürgern in der Region eine kostenlose Reparatur-Dienstleistung für durch die Fluten beschädigte Elektrogeräte an.

Ein ständiges Anliegen der lokalen Behörden gilt dabei dem Khlong Bang Phai Wasserreservoir an der Grenze zwischen Chonburi und Rayong. Die dort lebenden Anwohner befürchten, dass bei einem weiteren Regen das Wasser über die Ufer treten und für weitere Überschwemmungen sorgen könnte.

Die Wasserexperten der Armee waren hier ebenfalls bereits vor Ort und haben das Wasserreservoir überprüft. Dabei haben sie festgestellt, dass sich die Wasserstände seit Freitag auf ein sicheres Niveau verringert haben. Die Experten gehen derzeit nicht davon aus, dass der wichtige Wasservorratsbehälter bei einem weiteren Regen durchbrechen wird.