22 Touristen von sinkenden Ausflugsboot gerettet

22 Touristen von sinkenden Ausflugsboot gerettet

Krabi. Am Mittwochvormittag gegen 11.40 Uhr endete für 22 Touristen die Bootsfahrt mit einem Ausflugsboot, dass trotz der stürmischen See und der Warnungen der Marine Behörden aus dem sicheren Hafen ausgelaufen war, unerwartet auf Bamboo Island vor Krabi.

Das Boot soll bei der rauen See vermutlich von Welle erfasst und gegen einen unter Wasser liegenden Felsen geprallt sein. Kurze Zeit darauf begann sich das Boot mit Wasser zu füllen. Zum Glück für die Touristen und die Besatzungsmitglieder befand sich das Boot dabei nur etwa rund 50 bis 100 Meter vor der Küste der „Bambus Insel“ entfernt.

Einheimische und Touristen, die den Unfall vom Strand aus beobachtet hatten eilten den Passagieren sofort zu Hilfe und machten sich trotz der rauen See und der vielen Felsen im Wasser auf dem Weg zu dem Boot. Wie in dem Video, dass ein Passant vom Strand aus aufgenommen hat gut zu erkennen ist, hatten die meisten der Passagiere eine sichere Schwimmweste an. 

Nachdem die freiwilligen Helfer das Boot erreicht hatten, spannten sie ein starkes Seil an das Boot das bis zum Ufer reichte und hier von mehreren freiwilligen Helfern festgehalten wurde. Nun konnten die Touristen einer nach dem anderen mit der Hilfe der freiwilligen Helfer und der Besatzungsmitglieder trotz der steinigen und felsigen Küste anhand des Seils sicher an Land gebracht werden.

Wie die lokale Presse berichtet, konnte alle Touristen und die Besatzungsmitglieder gerettet werden. Bisher gibt es keine Berichte über vermisste oder verletzte Personen. Warum der Kapitän des Bootes trotz aller Warnungen der Wetterdienste und der Marine mitsamt den Touristen ausgelaufen war, konnte bisher noch nicht geklärt werden.

  • Quelle: Stick Boy Bangkok