Mehr Unfälle und Tote als in den letzten sechs Jahren der sieben gefährlichen Tage

Mehr Unfälle und Tote als in den letzten sechs Jahren der sieben gefährlichen Tage

Bangkok. Auch am sechsten der sieben gefährlichen Tage wurden bei insgesamt 422 Verkehrsunfällen 419 Personen verletzt und 59 Menschen kamen dabei ums Leben.

Damit wurden schon nach sechs Tagen die Bilanzen der letzten sechs Jahre bei den Unfällen und bei den Toten übertroffen. Einzig die Zahl der Verletzten liegt noch knapp unter den Höchstzahlen der letzten sechs Jahre.

Seit 2010 lag der traurige Rekord bei den Unfällen genau im Jahr 2010 bei 3.534 Vorfällen. Diese Zahl wurde bereits nach sechs Tagen in diesem Jahr überschritten. Bisher wurden alleine in diesem Jahr 3.579 Unfälle gemeldet. Das sind bereits 45 Unfälle mehr.

Die meisten Toten der letzten sechs Jahr wurden 2014 gemeldet. Im Jahr2014 kamen 367 Menschen bei den Verkehrsunfällen der sieben gefährlichen Tage ums Leben. Nach nur sechs Tagen in diesem Jahr starben dagegen bereits 426 Menschen. Dadurch ergibt sich schon jetzt eine Differenz von zusätzlichen 59 Menschen, die in den ersten sechs Tagen 2016/2017 gestorben sind.

Der nicht minder traurige Rekord der Verletzten wurde ebenfalls 2010 mit 3.827 Personen angegeben. Bisher wurden in diesem Jahr 3.761 Menschen bei den Verkehrsunfällen verletzt. Dadurch ergibt sich hier eine Differenz „zum guten“ von 66 Personen. Wenn nicht noch am letzten Tag mehr als 66 Personen verletzt werden, dürfte dies die einzig „positive“ Nachricht in diesem Jahr zu den sieben gefährlichen Tagen sein.

Wie haben die Zahlen von 2010 bis 2016 in einer Grafik zusammengefasst. Dabei wurden 2016 bisher die Zahlen der ersten sechs von sieben gefährlichen Tagen erfasst. Es ist also zu befürchten, dass in diesem Jahr in allen drei Bereichen Unfälle, Verletzte und Tote neue Höchstzahlen notiert werden müssen.

2010 (aufgelaufen) bis 2016 (nach sechs Tagen)

2010 (aufgelaufen) bis 2016 (nach sechs Tagen)

Allerdings muss fairerweise dazu gesagt werden, dass die Zahlen der Neuzulassungen bei PKWs und bei Motorrädern und demzufolge auch die Zahlen der Verkehrsteilnehmer von Jahr zu Jahr weiter steigen.

Laut den Angaben von General Leutnant Teerawat Boonyawat, dem Leiter für zivile Angelegenheiten des Nationalen Rats für Frieden und Ordnung, haben sich allerdings am sechsten Tag die Gründe für die zahlreichen Umstände gedreht. In den letzten fünf Tagen waren Trunkenheit am Steuer vor zu schnellem Fahren die Grundursache für die vielen Unfälle, Verletzte und Toten.

Am sechsten Tag haben sich die Gründe gewandelt. Bei 27,7 Prozent der Unfälle soll zu schnelles Fahren und bei 26, 3 Prozent der Unfälle Trunkenheit am Steuer die Ursache für die Verkehrsunfälle gewesen sein.

Die Motorräder führen dagegen mit 79,2 Prozent nach wie vor die Liste der Unfall Fahrzeuge an.

Laut den aktuellen Angaben wurden an 2.047 Kontrollpunkten 64.522 Beamte eingesetzt. Insgesamt wurden 683.929 Fahrzeuge gestoppt und kontrolliert. Dabei wurden 110.704 Verkehrsteilnehmer wegen eines Verstoßes ermittelt.

Dabei waren 30.958 Verkehrsteilnehmer, die ohne Führerschein unterwegs waren. Die Zahl der Motorradfahrer, die der Meinung waren, dass sie keinen Schutzhelm brauchen, lag bei 30.366 Personen.

Die meisten Todesfälle:

  • Chachoengsao meldet sechs Tote

Die meisten Unfälle:

  • 20 Unfälle Nakhon Ratchasima

Die meisten Verletzten:

  • Ebenfalls Nakhon Ratchasima mit 21

Die meisten Todesfälle in den ersten sechs Tagen:

  • Chonburi – 33

Die meisten Unfälle in den ersten sechs Tagen:

  • Udon Thani – 146

Die meisten Verletzten in den ersten sechs Tagen:

  • Udon Thani – 156

 

  • Quelle: Bangkok Post