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Behörden warnen jetzt bereits 13 Provinzen vor weiterem schweren Regen und Sturzfluten

Nakhon Si Thammarat. Die Hoffnung, dass der schwere Regen und die Sturzfluten an diesem Wochenende nachlassen, hat sich leider nicht bestätigt. Im Gegenteil, die Behörden warnen nun für insgesamt 13 Provinzen vor weiteren schweren Niederschlägen, Hochwasser und Sturzfluten  in den kommenden drei Tagen bis zum 10. Januar.

Nakhon Si Thammarat,Zugverkehr lahm gelegt.

Nakhon Si Thammarat,Zugverkehr lahm gelegt.

Laut der neuesten Meldung des Meteorologischen Wetteramts von Sonntag 11 Uhr warnt das Institut die nachfolgenden 13 Provinzen vor schwerem bis sehr schwerem Regen bis zum 10. Januar.

  1. Phetchaburi,
  2. Prachuap Khiri Khan,
  3. Chumphon,
  4. Surat Thani,
  5. Nakhon Si Thammarat,
  6. Phatthalung,
  7. Songkhla,
  8. Ranong,
  9. Phangnga,
  10. Phuket,
  11. Krabi,
  12. Trang
  13. und Satun im Süden des Landes.

hochwasser-trang_02Die Menschen sollen sich auf weitere extreme Wetterbedingungen, Überschwemmungen, Hochwasser und Sturzfluten vorbereiten. Die Behörden fordern die Bewohner auf, unbedingt die lokalen Wettervorhersagen zu beachten und die Anweisungen der Behörde und der freiwilligen Helfer zu hören.

Der starke Nordost-Monsun herrscht nach wie vor über dem Golf von Thailand und im Süden Thailands. Im Golf von Thailand und in der Andamanensee muss sich die Schifffahrt auf 2 bis 3 Meter hohe Wellen einstellen, meldet das Meteorologische Institut weiter.

Alle Schiffe sollten mit besonderer Vorsicht unterwegs sein, und vor allem die kleineren Boote sollten für die nächsten paar Tage an Land bleiben, rät der Wetterdienst heute.

Niedriger Wasserstand im Yom Fluss

Niedriger Wasserstand im Yom Fluss

Das Verrückte an der ganzen Situation in Thailand ist der Umstand, dass der Süden im Hochwasser versinkt und die Bauern in den mittleren und oberen Regionen im Norden sich bereits schon jetzt ernsthafte Sorgen über eine kommende Dürre machen, nachdem der Wasserspiegel im Yom Fluss und einigen anderen natürlichen Wasserquellen im Norden bereits stark gesunken ist.

Der Yom, der sein Wasser aus den Bergen in Phayao und Phrae bezieht, ist einer der fünf großen Flüsse im Norden, die in den Fluss Chao Phraya fließen. Dabei haben bereits schon jetzt Teiles des Yom Flusses, die durch Pichit laufen, begonnen auszutrocknen, melden die lokalen Landwirte.

Was die Sache noch schlimmer macht ist der Umstand, dass in einem Abschnitt des Chao Phraya vor dem Wat Wongphat und dem Tempel in Ang Thong des Chai Yo Bezirk schon jetzt eine Sandbank zu sehen ist. Die Bauern haben große Sorge, dass dies die ersten Anzeichen für eine kommende Dürre in diesem Jahr sein könnte.

 

  • Quelle: Bangkok Post