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25 Tote und zwei vermisste Personen bei den Überschwemmungen im Süden

Nakhon Si Thammarat. Laut den aktuellen Angaben des Amt für Katastrophenvorbeugung von heute Morgen kamen bei den weit verbreiteten Überschwemmungen im Süden des Landes bisher 25 Menschen ums Leben. Zwei Personen werden noch vermisst.

Wie der Chef der Abteilung für den Katastrophenschutz Herr Chatchai Promlert heute am Dienstag sagte, sind von den Sturzfluten und Überschwemmungen im neuen Jahr noch immer 12 Provinzen betroffen. Dazu gehören:

  1. Phatthalung,
  2. Narathiwat,
  3. Yala,
  4. Songkhla,
  5. Pattani,
  6. Trang,
  7. Surat Thani,
  8. Nakhon Si Thammarat,
  9. Chumphon,
  10. Ranong,
  11. Krabi
  12. und Prachuap Khiri Khan

Die Flut hat mittlerweile das Leben von 1,1 Millionen Menschen in den ersten Tagen des neuen Jahres negativ beeinflusst, fügte er hinzu. 369.680 Haushalte in fast 5.000 Dörfern in 111 Bezirken leiden unter dem Hochwasser und den Überschwemmungen.

Soweit die Behörden bisher recherchieren konnten, wurden fünf Regierungseinrichtungen, 218 Straßen und 59 Brücken durch das Hochwasser zerstört oder beschädigt.

Während das Hochwasser in Yala bereits nachgelassen hat, werden die anderen 11 Provinzen immer noch durch die Fluten verwüstet, berichtet er weiter.

Obwohl der Regen heute etwas nachgelassen hat, besteht für die Bewohner im Süden noch kein Grund zum Aufatmen.

Entgegen den vorherigen Aussagen des Meteorologischen Amtes, dass der Regen endlich nachlassen soll, warnt das Amt heute erneut für die nächsten Tage vor weiterem schweren Regen und starken Winden in den Provinzen:

  • Phetchaburi,
  • Prachuap Khiri Khan,
  • Surat Thani,
  • Chumphon,
  • Nakhon Si Thammart,
  • Ranong,
  • Phangnga,
  • Krabi
  • und Trang.

Natürlich wurden auch die üblichen Warnungen für die Schifffahrt wiederholt. Kleinere Boote sollen nach wie vor an Land bleiben und nicht auslaufen, empfiehlt das Marine Büro im Süden.

Premierminister Prayuth Chan-o-cha sagte während einer Kabinettssitzung im Regierungshaus dass es jetzt nötig sei, alle Ressourcen des Landes zu bündeln um den betroffenen Menschen in den überschwemmten Gebieten im Süden des Landes zu helfen.

 

  • Quelle: Bangkok Post