Am dritten der sieben gefährlichen Tage sind die Unfälle, Verletzte und Tote angestiegen

Am dritten der sieben gefährlichen Tage sind die Unfälle, Verletzte und Tote angestiegen

Bangkok. Die traurige Bilanz der Verkehrsunfälle ist am dritten der sieben gefährlichen Tage während der Songkran Feierlichkeiten stark angestiegen. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr weniger Unfälle und weniger Verletzte gemeldet wurden, ist die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum dritten Tag des Vorjahres deutlich angestiegen.

sieben gefährlichen Tage

sieben gefährlichen Tage

Am dritten Tag wurden folgende Zahlen veröffentlicht (Zahlen von 2016 in Klammern):

  • Verkehrsunfälle: 748 (754)
  • Verletzte: 752 (796)
  • Tote: 79 (65)

Dabei halten Bangkok und Sakhon Nakhon den traurigen Rekord bei den Toten in den ersten drei gefährlichen Tagen, während Chiang Mai mit 37 Personen den nicht minder traurigen Rekord bei den Verletzten Menschen hält.

Mittlerweile hat der Gouverneur von Chiang Rai auf die zahlreichen Unfälle in seiner Provinz reagiert und persönlich eine Inspektion der Kontrollpunkte in der Stadt und in der Provinz durchgeführt.

Dabei instruierte er alle zuständigen Beamte an den Kontrollstellen und betonte noch einmal, dass alle Kontroll- und Rettungsstellen 24 Stunden rund um die Uhr besetzt sein sollen. Im Falle eines Unfalls können so die Polizei und die freiwilligen Helfer und Sanitäter schneller vor Ort sein und vielleicht sogar Menschenleben retten.

Außerdem sollen die Beamten gleichzeitig bei ihren Kontrollen Ausschau mach Schmuggelware und illegalen Drogen halten. Nach wie vor sind aber Alkohol und zu schnelles Fahren ebenfalls ein Grund für die Beamten, Autofahrer aus dem Verkehr zu ziehen, ihre Fahrlizenz einzusammeln und die Fahrzeuge zu beschlagnahmen. Laut den Medien werden die Fahrzeuge zu einem vom Militär überwachten Sammelplatz gebracht und können dort später von ihren Besitzern wieder abgeholt werden.

In Chonburi wurde ein Großeinsatz der Polizei gestartet, nachdem etwa ein Dutzend Jugendliche auf einer Brücke in Chonburi die vorbeifahrenden Auto- und Motorradfahrer mit Plastiktüten, die mit stinkenden Fischabfällen, Urin oder mit altem Motoröl gefüllt waren, beworfen hatten.

Die Polizei bildete kurze Zeit nach den ersten Beschwerden der betroffenen Verkehrsteilnehmer eine Sondereinheit und machte sich auf die Suche nach den Übeltätern. Bereits am Mittwochabend konnten die Ermittler einen Erfolg verbuchen und zehn Jugendliche verhaften.

Polizei General Leutnant Chitti Rodbangyang, der Kommissar der Provinzpolizei der Zweiten Region, sagte, dass die Jugendlichen im wahrsten Sinne der Worte das Ansehen von Songkran beschmutzen und für einen schlechten Ruf der Feierlichkeiten verantwortlich sind. Aus diesem Grunde hätte man kein Auge zugedrückt sondern die Jugendlichen sofort dem Gericht übergeben. Ein Richter muss nun eine geeignete Strafe gegen die Übeltäter verhängen, fügte er hinzu.

 

  • Quelle: Bangkok Post