Gewehre und Granaten nach dem Verkehrsunfall eines Luftwaffenoffiziers gefunden

Trat. Eine routinemäßige Verkehrsunfall Untersuchung eines Pickup eines Luftwaffenoffiziers in der Nähe der kambodschanischen Grenze hat zu der überraschenden Entdeckung von 29 Gewehren, vier Maschinengewehren, Dutzende von Granaten und Tausende Patronen und Munition geführt.

Gewehre und Granaten nach dem Verkehrsunfall eines Luftwaffenoffiziers gefunden

Gewehre und Granaten nach dem Verkehrsunfall eines Luftwaffenoffiziers gefunden

Der Vorfall ereignete sich am Samstag Vormittag gegen 10 Uhr, als ein schwarzer Isuzu Pickup mit einem Militärkennzeichen in einer Kurve auf einem Abschnitt der Sukhumvit Straße in der Gemeinde Laem Klad von der Straße abkam und schwer beschädigt in einem Graben landete.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war es sehr stark am regnen und Anwohner sowie Militäreinheiten die den Unfall gesehen hatten, eilten zu der Unglückstelle um dem verletzten Luftwaffenoffizier aus seinem schwer beschädigten Fahrzeug zu helfen.

Als die freiwilligen Helfer den Pickup erreichten und dem Fahre aus dem Fahrzeughelfen wollten staunten sie nicht schlecht, als sie in dem Fahrzeug ein ganzes Waffenarsenal entdeckten. Insgesamt wurden in dem Fahrzeug 29 AK 47 Gewehre, vier 7,62 mm Maschinengewehre, 4.147 Schuss Munition für die AK 47 Gewehre sowie 53 Granaten transportiert.

Der verletzte Fahrer wurde als der Luftwaffenoffizier Pakhin Detphong vom zweiten Kommando in Lopburi identifiziert. Der Offizier war auch ein Mitarbeiter des internen Sicherheitskommandos in Bangkok. Er wurde noch an Ort und Stelle zusammen mit einer weiteren verdächtigen Person verhaftet, der sich dem verunglückten Fahrzeug näherte, nachdem er den nahegelegen Grenzkontrollpunkt überquert hatte.

Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Ermittler eine Raketenangetriebene Granate, 42 Maschinengewehrzeitschriften, eine Handgranate und zehn 9mm Kugeln.

Der Fahrer, Offizier Pakhin Detphong, wurde für ein Verhör von den Behörden zu einer Maritimen paramilitärischen Einheit im Bezirk Khlong Yai gebracht

Der Kambodschaner, der über den Grenzkontrollpunkt versucht hatte, sich dem Fahrzeug zu nähern, wurde ebenfalls dem Militär für ein Verhör überstellt.

Hauptmann Samoraphum Jantho, der Kommandant der Marine Einheit in Trat sagte, dass sich der Luftwaffenoffizier Pakhin bisher geweigert habe, auf die Frage zur Herkunft oder dem Ziel der Waffen zu machen. Das Militär untersucht den Fall und wird noch herausfinden, was das Ziel dieses Waffentransports war, sagte er weiter.

Er bestätigte weiter, dass auch der verhaftete Kambodschaner in den Fall verwickelt sei. Die Behörden in Bangkok beschäftigen sich bereits mit dem Fall und wollen dem Verdächtigen noch weitere Fragen stellen.

Der Fall erregte innerhalb des Militärs so viel Aufsehen, dass sich Vize Admiral Rattana Wongsaroj, der Marinekommandeur für die Provinzen Trat und Chantaburi persönlich auf den Weg zur Unfallstelle machte. Allerdings verweigerte er der Presse gegenüber jede Auskunft und sagte nur, dass sich die örtliche Polizei von der Tha Luean Polizeistation um den Fall kümmern werde.

Polizeioberst Seri Sirisawasdi, der Chef der Polizeistation ThaLuean sagte, dass die Verdächtigen noch verhört werden. Außerdem wolle man zuerst alle Waffen überprüfen, bevor es zu einer Anklage kommt, fügte er hinzu.

Eine nicht genannte Quelle berichtet, dass die Fähigkeit des Kambodschaners, der von Kambodscha aus ohne Kontrolle durch zwei militärische Kontrollpunkte in Khlong Yai und im Stadtbezirk gefahren war zeigt, dass er eine sehr wichtige Person sein muss. Die Behörden in Trat und Koh Kong in Kambodscha erlauben nur VIPs, ohne Kontrolle durch die Grenzgebiete zufahren.

Die Quelle berichtet weiter, dass die militärischen Kennzeichen an dem verunglückten Pickup gefälscht waren und dass der Flieger Offizier Trat in der letzten Zeit schon ein paarmal besucht habe.

Der Fall ist der letzte in einer Reihe von Ereignissen die zeigen, wie lax offenbar die Sicherheit von Waffen beim Militär gehandhabt wird.

 

  • Quelle: Bangkok Post