Patientin im Krankenhaus von einem Hund gebissen

Patientin im Krankenhaus von einem Hund gebissen

Roi Et. Am 1. Juni wurde eine 54 Jahre alte Thailänderin im Röntgenraum des Selaphum Krankenhauses in der Provinz Roi Et von einem streunenden Hund gebissen. Die Frau erlitt bei dem Angriff des streunenden Hundes kleinere Blutungen und Prellungen. Sie wurde kurz nach dem Biss des Hundes vorsichtshalber gegen Tollwut geimpft.

Die 54 Jahre alte Frau Ampasri Mooncharee befand sich zur Behandlung im Selaphum Krankenhaus in der Provinz Roi Et und sollte noch geröntgt werden. Als sie im Röntgenraum des Krankenhauses auf ihre Aufnahme wartete, wurde sie von einem streunenden Hund gebissen, der sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in dem Röntgenraum aufhielt. Das Personal des Krankenhauses kümmerte sich sofort um die Frau und leistete ihr erste Hilfe.

Obwohl das Krankenhaus sofort die volle Verantwortung für den unangenehmen Zwischenfall übernommen und zugesagt hat, alle Behandlungskosten zu übernehmen, hat, weigern sich die Verantwortlichen, der Frau eine von ihr geforderte Entschädigung von einer Millionen Baht zu zahlen.

Dr. Ittipon Soongkhaeng, ein Beamter des Gesundheitsdienstes 7 des Gesundheitsministeriums der Provinz Roi Et sagte am Dienstag gegenüber den Medien: “Wir haben jetzt ein Komitee eingerichtet, dass sich um die Behandlungen der Patientin kümmert und alle erforderlichen Abhilfemaßnahmen zum Wohle der Frau erledigt“.

Allerdings weigert sich die Krankenhaus Verwaltung der Frau eine geforderte Entschädigung von einer Millionen Baht zu zahlen.

Dr. Upatin Rung-utaisiri, der Direktor des Krankenhauses, hat mit Frau Ampasri gesprochen und ihr bereits eine Entschädigung von 20.000 Baht angeboten, die er aus seiner eigenen Tasche bezahlen wollte. Obwohl er mehrfach versucht hat, die gute Frau zu beschwichtigen, hat sie die Entschädigung von 20.000 Baht abgelehnt. Sie besteht auf ihrer Forderung und verlangt nach wie vor eine Entschädigung von einer Millionen Baht für die Bisse, die ihr von dem streunenden Hund zugefügt wurden.

In dem aktuellen Bericht wird leider nicht erwähnt, warum sich ein streunender Hund im Röntgenraum eines Krankenhauses befindet und warum dort frei herumlaufen und Patienten angreifen kann.

Dr. Ittipon Soongkhaeng, der Beamte des Gesundheitsdienstes 7 des Gesundheitsministeriums der Provinz Roi Et sagte am Dienstag gegenüber den Medien, dass sich das Komitee mit allen Beteiligten unterhalten und versuchen will, in dieser Angelegenheit zwischen den Parteien zu vermitteln.

„Allerdings ist eine Forderung von einer Millionen Baht definitiv zu hoch“, sagte Dr. Ittipon. „Wir werden weiter versuchen, zwischen den beiden Parteien zu vermitteln und hoffen auf eine friedliche Lösung des Falls“.

 

  • Quelle: Thai Visa