Offiziere der Armee versteigern illegal mehr als 1.100 Armee Fahrzeuge

Offiziere der Armee versteigern illegal mehr als 1.100 Armee Fahrzeuge

Bangkok. Die Abteilung für Armee Fahrzeuge „Department of Army Transportation“ (DAT) hat zahlreiche Offiziere mit einer hohen Strafe belegt und sie aus der Armee entlassen, nachdem die Offiziere insgesamt 1.136 Armee Fahrzeuge mit gefälschten Papieren auf einer illegalen Auktion verkauft hatten.

Oberst Winthai Suvaree erklärte dazu, dass die DAT bei der Überprüfung von Unterlagen Unregelmäßigkeiten in Auktionsdokumenten im Zusammenhang mit Armee-Autos gefunden hatte. Offiziere hatten die Unterlagen bei der Abteilung für Landverkehr (DLT) eingereicht, die anschließend zu einer gründlichen Untersuchung führte. In den neun eingereichten Dokumenten wurden insgesamt 1.136 Fahrzeuge der Armee entdeckt, die offenbar mit gefälschten Papieren und gefälschten Angaben bei einer Auktion verkauft wurden.

Nach einer sorgfältigen Inspektion wurde festgestellt, dass alle eingereichten Dokumente gefälscht wurden, sagte Oberst Winthai. Die Details der Autos die mit den Unterlagen eingereicht wurden, stimmen nicht mit den Angaben der Fahrzeuge überein. Wie Oberst Winthai weiter sagte, stimmen weder die Motornummern, noch die Fahrgestellnummern der Papiere mit den tatsächlich verkauften Fahrzeugen der Armee überein.

Oberst Winthai sagte weiter, dass auch die in den Dokumenten gefundenen Stempel und Unterschriften der Behörden gefälscht waren. Während der Zeit, die in den Dokumenten angegeben und abgedeckt wurde, hat die DAT keine Autos zur Auktion gebracht, fügte er hinzu.

Die DAT hatte daraufhin die stärkste Disziplinarstrafe gegen alle Beteiligten beantragt und sie sofort aus der Armee entlassen, sagte ein Sprecher des „Department of Army Transportation“ (DAT). Die Anzahl der an dem Betrug beteiligten Offiziere wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

In der Zwischenzeit hat das DAT die in den Betrug involvierten Autos in einer Liste erfasst und überprüft nun die Zulassungsstellen im Land auf der Suche nach diesen speziellen Armee Fahrzeugen. Sie wollen dadurch eine weitere illegale Registrierung der Fahrzeuge vermeiden bzw. verhindern.

Armeesprecher Oberst Winthai Suvaree wollte sonst noch keine weiteren Angaben zu dem Skandal innerhalb der Armee bekannt geben. Ebenso wurde der Zeitraum, in dem diese Fahrzeuge verkauft wurden, bisher nicht veröffentlicht.

 

  • Quelle: Thai Visa, The Nation