Bekannter Anwalt beschwert sich über die Sicherheitsbestimmungen am Flughafen Don Mueang

Bekannter Anwalt beschwert sich über die Sicherheitsbestimmungen am Flughafen Don Mueang

Bangkok. Ein in Thailand bekannter Anwalt hat sich auf seiner Facebook Seite über die Sicherheitsbeamten und die Sicherheitsbestimmungen des internationalen Flughafen Don Mueang in Bangkok beschwert. Laut seinen Angaben haben ihm die Sicherheitsbeamten am Flughafen nicht erlaubt, zwei Tuben mit Gesichtscreme in seinem Handgepäck mit auf einen Flug nach Chiang Mai zu nehmen.

Laut seinen weiteren Angaben handelte es sich dabei um zwei Tuben von jeweils 120 und 150 Gramm Gesichtscreme. Die Menge sei laut der Passagierkabinenregelungen für Flüssigkeiten zu groß und darf im Handgepäck nicht mitgeführt werden, lauteten die Angaben des Sicherheitspersonals am internationalen Flughafen Don Mueang in Bangkok.

Der Anwalt hoffte in seinem Aufruf auf die Unterstützung der Öffentlichkeit die er „Thais für Thais“ nannte. Allerdings hatte er sich offensichtlich bei der Hoffnung auf die Hilfe der Öffentlichkeit verrechnet. Viele Nutzer waren der Ansicht, dass seine Einstellung falsch sei.

Die Internet Gemeinde war klar auf der Seite der Sicherheitsbeamten und erklärte ihm, dass die Sicherheitsbestimmungen während eines Fluges für alle Passagiere gilt und es dabei keine Ausnahme geben dar. Schließlich sind die Mitarbeiter des Flughafens für die Sicherheit aller Passagiere verantwortlich, war die klare Aussage der Nutzer. Auch er als Anwalt habe sich an diese Bestimmungen zu halten.

Anwalt Praman Leuangwattanawanich hat die Kommentare und Bilder von den beiden verbotenen Cremes auf seiner Facebook-Seite von “Praman sagt …” veröffentlicht.

Praman sagt ...

Praman sagt …

Er erklärte dazu, dass er aufgrund eines wichtigen Termins zu spät den Flughafen erreichte und deshalb seine Tasche nicht mehr bei der Gepäckabgabe aufgeben konnte. Er habe die Tasche daraufhin mit zum Check-in genommen. Bei der ordnungsgemäßen Kontrolle durch die Sicherheitsbeamten seien die beiden Tuben Creme mit dem Hinweis auf die Sicherheitsbestimmungen aus seinem Gepäck entfernt und beschlagnahmt worden.

Anwalt Praman begann daraufhin eine Diskussion mit den Sicherheitsleuten und erwartete von ihnen, dass sie sich um seine beiden Cremetuben kümmern, bis er von seiner Reise in den Norden des Landes zurückkommt. Zumindest sollten die Beamten so lange auf seine Tuben aufpassen, bis er einen Bekannten informiert, der die beiden Tuben dann am Flughafen wieder abholen sollte, war seine Meinung, die er ebenfalls auf Facebook veröffentlichte.

Allerdings erklärte ihm das Sicherheitspersonal des Flughafens, dass sie für einen solchen Dienst nicht zuständig seien und es so eine „Aufbewahrungsstelle“ bisher nicht geben würde.

Der Anwalt ließ sich nicht auf die Argumente des Personals ein und erklärte, dass der die beiden Tuben aus einem Gepäck nehmen würde und hier am Schalter ablegen würde. Wenn er dann von seiner Reise nach Chiang Mai zurückkommt, würde er sich wieder am Schalter melden und seine Gesichtscreme abholen. Sollten die beiden Tuben bis dahin jedoch verschwunden sein würde es bedeuten, dass sie gestohlen wurden, argumentierte er weiter.

Den Beamten am Flughafen wurden die Diskussionen mit dem bekannten Anwalt offensichtlich zu viel und sie beendeten kurzerhand die Konversation mit dem Anwalt. In diesem Zuge erklärten sie ihm noch einmal, dass seine beiden Tuben Gesichtscreme beschlagnahmt seien.

Praman beschwerte sich in seinem Kommentar weiter über die Sicherheitsbeamten und schrieb dazu, dass er genau wie die Beamten ein Thai sein und sie deshalb wie alle Thais zusammen halten müssten. Er beschuldigte die Mitarbeiter des Flughafens, dass sie kein thailändisches Herz hätten.

 

  • Quelle: Thai Visa, Daily News