Italienischer Boxer bekommt einen Wutanfall wegen angeblich gefälschter T-Shirts

Italienischer Boxer bekommt einen Wutanfall wegen angeblich gefälschter T-Shirts

Pattaya. In den sozialen Netzwerken wurde ein Video veröffentlicht, in dem ein italienischer Boxer in einem Kleiderladen in Pattaya einen Wutanfall bekommt, nachdem er dort seine eigens für ihn entworfenen T-Shirts für den öffentlichen Verkauf ausgebreitet sah.

Das Video machte in den sozialen Netzwerken die Runde und landete sogar in den abendlichen TV-Nachrichten. Dort ist der Italienische Boxer zu sehen, der mit seinem ganzen Gefolge in dem Laden steht und sich lauthals mit dem Besitzer streitet.

Laut den Angaben der Ladenbesitzerin hatte der Italiener bereits vor einiger Zeit bei ihr seine eigens für ihn entworfenen T-Shirts bestellt. Nachdem die T-Shirts fertig waren und der Boxer seine Ware abholen sollte, wartete sie Vergeblich darauf, dass er die auch Ware bezahlte. Also blieb sie eine ganze Weile auf ihren Kosten, die sie bereits vorab für die Produktion der T-Shirts ausgegeben hatte, sitzen.

Schließlich entschloss sie sich, die T-Shirt selber zu verkaufen und legte sie in ihrem Geschäft in die Auslage. Der Boxer bekam irgendwie Wind von dem Verkauf seiner T-Shirts und stellte daraufhin die Ladenbesitzerin lautstark zur Rede. Der Italiener warf der Ladenbesitzerin vor, seine privaten Entwürfe und T-Shirts gefälscht zu haben und damit nun Geld verdienen wollte.

Die Geschichte hätte vermutlich nicht so viel Staub aufgewirbelt, wenn nicht im Nachhinein bekannt geworden wäre, dass die Bestellung der T-Shirts bereits ganze sechs Jahre zurücklag. Die Ladenbesitzerin hatte also mehrere Jahre die Füße stillgehalten und hatte vergeblich auf die Abholung und Bezahlung der bestellten Ware gewartet.

Nach sechs Jahren entschloss sie sich dann, die T-Shirts zu verkaufen, damit sie wenigstens einen Teil ihrer Unkosten wieder ausgleichen konnte. Sie legte die knallgelben T-Shirts in ihrem Geschäft aus, und bot sie dort für jedermann zum Kauf an. Warum der Italiener nun nach sechs Jahren von der Verkaufsaktion Wind bekam, und warum er seine bestellten T-Shirts nicht schon vorher abgeholt und bezahlt hatte, geht aus den Berichten nicht hervor.

Die Kommentare in den sozialen Netzwerken sind in den meisten zu Gunsten der Ladenbesitzerin. Die Nutzer sind mit ihr einer Meinung, dass sie nach sechs Jahren das gute Recht hat, die T-Shirts nun auf eigenes Risiko zu verkaufen, um damit ihre Kosten zu decken.

Anmerkung der Redaktion:

Ab 1:19 Minuten ist die öffentliche Erklärung der Ladenbesitzerin vor der Polizeistation zu Ende und das Video zeigt die Aufnahmen der Sicherheitskameras in dem Kleiderladen.

 

  • Quelle: Stick Boy Bangkok