Mindestens 16000 Menschen brauchten während der Trauerfeier medizinische Hilfe

Mindestens 16000 Menschen brauchten während der Trauerfeier medizinische Hilfe

Bangkok. Bei den feierlichen Zeremonien zur Einäscherung Seiner verstorbenen Majestät König Bhumibol Adulyadej am Donnerstag waren laut den Angaben in den thailändischen Medien mehr als 16.000 Menschen so überwältigt, dass sie gleich vor Ort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen mussten.

Etwa 100.000 Trauergäste hatten sich bereits seit Mittwoch in den Gebieten entlang der Route der Königlichen Prozessionen versammelt, die zu Ehren von Seiner verstorbenen Majestät König Bhumibol Adulyadej, abgehalten wurden. Viele von ihnen hatten schon am Mittwoch vor der Eröffnung der Öffentlichen Besucher Zonen um 5 Uhr ihre Zelte aufgeschlagen.

Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsataya-dorn sagte gestern Morgen gegen 8 Uhr gegenüber den thailändischen Medien, dass sein Ministerium auf gesundheitliche Probleme der Trauergäste vorbereitet war und deswegen mehr als 4.000 medizinische Teams abwechselnd zur Verfügung standen. Sein Ministerium wollte sicherstellen, dass die medizinische Versorgung rund um die Uhr an allen wichtigen Plätzen zur Verfügung stand, berichtet er weiter.

Medizinische Hilfe für die Trauergäste

Medizinische Hilfe für die Trauergäste

“Die häufigsten Symptome die von den Medizinern und den freiwilligen Helfern behandelt werden mussten waren Ohnmacht, Krämpfe, Müdigkeit und Verletzungen durch Unfälle”, zählte er auf. Er sagte weiter, dass viele Menschen einfach nicht genug Ruhe gehabt hätten und zusätzlich auch noch der Sonne und dem Regen ausgesetzt waren.

Gesundheitsminister Piyasakol riet allen Menschen die schon von Hause aus mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, Ihre Freunde, Verwandte oder Personen in ihrer Nähe zu warnen, falls sie merken, dass sie Probleme bekommen oder drohen ohnmächtig zu werden. Außerdem sollten sich die Personen nach Möglichkeit nur im Schatten aufhalten und genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, sagte er weiter.

Wenn sie medizinische Hilfe benötigen, sollten sie entweder den Notdienst in Anspruch nehmen oder sich von einer Person zu einem der medizinischen Hilfepunkte bringen lassen. Die medizinischen Teams sind abwechselnd rund um die Uhr im Einsatz und leisten selbstverständlich kostenlos sofort jeder hilfsbedürftigen Person medizinische Hilfe und Unterstützung, betonte Gesundheitsminister Piyasakol.

 

  • Quelle: The Nation, Thai Visa