Fahrender Mönch überlebt unversehrt einen unglaublichen Autounfall

Fahrender Mönch überlebt unversehrt einen unglaublichen Autounfall

Sukhothai. Am Samstag rammte ein Mönch, der alleine mit seinem alten PKW unterwegs war, einen Betonpfeiler und wurde dabei von der Straße auf die linke Seite in einen Graben katapultiert. Dabei wurde sein Fahrzeug mit der Front fast senkrecht in ein Feld gerammt. Das erstaunliche dabei: Obwohl das Fahrzeug einen Totalschaden erlitt, konnte der Mönch aus eigener Kraft und völlig unversehrt aus seinem Fahrzeug klettern.

Laut den Angaben des Mönchs, dessen Name von der Presse zurück gehalten wurde, war er auf der Sawankhalok – Si Satchanalai Straße im Moo 1 des Verwaltungsbereich Pa Kum Koh im Bezirk Sawankhalok unterwegs. Natürlich dürfte auch ihm klar sein, dass Mönche in Thailand weder Fahrzeuge besitzen und auch nicht selber fahren dürfen.

Wie der Mönch später zu Protokoll gab, war er zuvor in einem örtlichen Tempel gewesen um dort ein paar Geschäfte abzuschließen. Als er anschließend auf dem Rückweg zu seinem Tempel war, lief ihm auf der Straße eine Katze über den Weg. Er wollte der Katze nur ausweichen und habe dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, sagte er weiter. Dabei landete er mit seinem alten Mitsubishi Lancer Champ fast senkrecht im linken Seitengraben.

Die Rettungskräfte, die wenig später vor Ort waren fanden den Mönch ohne irgendwelche sichtbaren Verletzungen neben seinem fast schrottreifen Fahrzeug. Anhand der Unfallspuren stellten die lokalen Rettungskräfte fest, dass der Mönch zunächst einen Betonpfeiler rammte und von dort aus regelrecht durch die Luft auf die linke Seite in den Straßengraben katapultiert wurde.

Dabei rammte das Auto einen weiteren Baumstamm und bohrte sich dann mit der Schnauze zuerst fast einen Meter tief in die Erde. Der alte Mitsubishi Lancer Champ blieb anschließend fast senkrecht in der Erde stecken. Wie einer der Rettungskräfte später gegenüber der lokalen Presse bemerkte, grenzt es schon fast an ein Wunder, dass der Mönch diesen Unfall ohne irgendwelche Verletzungen überlebt hat.

Der Mitsubishi hatte sich bei dem Aufprall so tief in die Erde gebohrt, dass die lokalen Rettungskräfte einen Kran bestellen mussten, um den Mitsubishi aus der Erde wieder heraus zu ziehen. Während sich die Rettungskräfte mit dem Fahrzeug des Mönchs beschäftigten, stand er in aller Ruhe am Straßenrand und beschäftigte sich mit seinem Mobiltelefon.

 

  • Quelle: Bangkok Post