Tag 1 der sieben gefährlichen Tage

Tag 1 der sieben gefährlichen Tage

Bangkok. Das thailändische Verkehrssicherheitszentrum hat wie in jedem Jahr mit der Auflistung der sieben gefährlichen Tage begonnen, bei denen die Verkehrsunfälle, die Verletzten und die Toten bei Verkehrsunfällen im ganzen Land zum Jahreswechsel 2017 / 2018 erfasst und aufgelistet werden. Dabei kann das Verkehrssicherheitszentrum gleich am ersten Tag über einen leichten Rückgang in allen drei Kategorien berichten.

Verkehrsminister Arkhom Termpittayapaisith gab die Zahlen bekannt. Am Donnerstag den 28. Dezember kam es bei Verkehrsunfällen im ganzen Land zu: ( Zahlen von 2016 in Klammern )

  • 477 Unfälle, ( 524 )
  • 500 Verletzte, ( 565 )
  • und 41 Tote ( 42 ).
Tag 1 der sieben gefährlichen Tage

Tag 1 der sieben gefährlichen Tage

Die meisten Unfälle ( 23 ) wurden aus Chiang Mai gemeldet, hier gab es auch die meisten Verletzten ( 25 ) zu versorgen.

Die meisten Todesfälle wurden dagegen aus der Provinz Si Sa Ket gemeldet. Hier kamen am ersten Tag sechs Personen ums Leben.

Die zwei Hauptursachen für die meisten Unfälle waren Trunkenheit am Steuer ( 42,77 Prozent ) und Geschwindigkeitsübertretungen ( 26 Prozent ). Dabei waren in die meisten Unfälle ( 73,62 Prozent ) Motorräder verwickelt, sagte Herr Arkhom weiter.

Ungefähr 44 Prozent der Unfälle ereigneten sich auf dabei auf den landesweiten Autobahnen, während etwa ein Drittel auf lokalen Dorfstraßen stattfanden, fügte er hinzu.

Rund 30 Prozent der Unfälle ereigneten sich zwischen 16 und 20 Uhr. Etwas mehr als die Hälfte ( 52,49 Prozent ) der Unfallopfer waren in einem arbeitsfähigen Alter.

Im ganzen Land wurden insgesamt 2.008 Kontrollpunkte eingerichtet, die wiederum von 64.275 Offizieren besetzt waren. Insgesamt wurden am ersten Tag 89.277 Autofahrer festgenommen, die gegen die Gesetze verstoßen hatten. Die meisten von ihnen ( 25.628 ), wurden verhaftet, weil sie keinen Führerschein nachweisen konnten.

25.329 Motorradfahrer wurden ebenfalls festgehalten, weil sie mal wieder ohne Schutzhelm unterwegs waren.

Herr Arkhom sagte weiter, dass jetzt viele Leute zu ihren Heimatstädten aufbrechen oder aber die Sehenswürdigkeiten im Landesinneren über die Neujahrsfeiertage besuchen. Da die Autobahnen schon am ersten Tag so überlastet waren, hatte das Verkehrssicherheitszentrum jede Provinz angewiesen, entsprechende Checkpoints einzurichten, um gesetzesuntreuen Autofahrer zu verhaften.

Dabei ging es vor allem um die Alkoholsünder, um die Raser, um müde Autofahrer die fast schon hinter dem Lenkrad einschlafen, um die Fahrer, die während der Fahrt ein Telefon benutzen oder aber ihre vorgeschriebenen Sicherheitsgurte nicht angelegt hatten.

Verkehrsminister Arkhom sagte weiter, dass den Offizieren auch befohlen wurde, Busse und Lieferwagen für Sicherheitskontrollen anzuhalten und auch diejenigen zu bestrafen, die einen Pickup Lastwagen fahren, auf dem die Passagiere in einer gefährlichen Art und Weise transportiert werden.

An den wichtigen Verkehrsknotenpunkten, die von den Reisenden bereits am Mittag überfüllt waren, wurden die zuständigen Behörden gebeten, die Busfahrer auf Nüchternheit und auf den Zustand ihrer Fahrzeuge überprüfen.

Unterdessen wurden auch zahlreiche Polizeibeamte und Angehörige des Militärs bei der Lenkung von Verkehrsströmen und zur Vermeidung von Staus eingesetzt, sagte teilnahmen, sagte Verkehrsminister Arkhom Termpittayapaisith.

 

  • Quelle: thailändisches Verkehrssicherheitszentrum, thailändische Medien