Benjamin Holst trägt jetzt einen muslimischen Namen und denkt, er könnte jetzt wieder nach Thailand einreisen

Benjamin Holst trägt jetzt einen muslimischen Namen und denkt, er könnte jetzt wieder nach Thailand einreisen

Gambia. Der in Thailand bekannte deutsche Bettler Benjamin Holst, der mittlerweile nicht nur in Thailand sondern auch in verschiedenen anderen asiatischen Ländern wegen illegalen Betteln auf der schwarzen Liste für unerwünschte Personen steht, hat im Dezember in Afrika seine anscheinend große Liebe aus Gambia geheiratet.

Auf seiner Facebook Seite veröffentlichte er zahlreiche Fotos von sich und seiner Braut Yima und schrieb dazu, dass er verliebt sei und jetzt in Gambia leben will. „ Nie mehr Asien, nur noch Gambia „ schrieb er in einem seiner Kommentare.

Benjamin Mohammed Drammeh

Benjamin Mohammed Drammeh

 

Mitte Dezember Tagen berichtete er ebenfalls auf seiner Facebook Seite dass er nun zur muslimischen Religion seiner Frau konvertiert sei und damit auch gleichzeitig einen neuen Namen habe. Ab sofort ist er nicht mehr Benjamin Holst sondern Benjamin Mohammed Drammeh. Dazu schreibt er auf seiner Facebook Seite: „Gewöhne dich an meinen neuen Namen“.

Passend dazu veröffentlichte er auch ein Foto seines offiziellen religiösen Umwandlungszertifikats des Kanifing Islamischen Gerichts von Gambia, das auf den 14. Dezember 2017 datiert war.

Benjamin Mohammed Drammeh

Benjamin Mohammed Drammeh

Während er nun mit seiner Frau in Banjul, Gambia, zu Hause ist, erzählte er der Presse, dass es für ihn nun vielleicht einfacher sein könnte, mit seinem neuen Namen nach Thailand zurückzukehren.

Dazu hagelte es zahlreiche Kommentare und ein Nutzer schrieb ironisch: „Ich bin sicher, dass dich niemand hier mit einem anderen Namen erkennen wird…”.

Ein Teilnehmer erhielt von Bangkok Coconut den Titel für den schockierendsten Kommentar. Er schrieb: „Dieses fette Bein würde mariniert sehr schön aussehen und sich über einem BBQ gut drehen lassen”. Er schrieb weiter: „Er kann mit seinem Bein aber auch noch immer der ISIS als „ Fußsoldat “ beitreten”.

Die meisten Nutzer freuten sich allerdings für ihn und sind begeistert, dass er nun endlich eine liebe Frau gefunden hat. Seit er in Afrika gelandet ist, scheint es keinen Fluch, Betteleien oder Besuche in einem Rotlichtviertel zu geben, bemerken einige Nutzer ebenfalls. Viele Leute gratulierten ihm und sagten, dass er jetzt gesund und glücklich aussehe.

 

  • Quelle: Thai Visa, Coconuts Bangkok