Gegner der Kohlekraftwerke im Süden wollen ihren Protest in Bangkok fortsetzen

Gegner der Kohlekraftwerke im Süden wollen ihren Protest in Bangkok fortsetzen

Bangkok. Die Gegner der Kohlekraftwerke im Süden Thailands haben sich geschworen ihren friedlichen Protest fortzusetzen, nachdem die Metropolitan Polizei in Bangkok ein Protestverbot in einem Umkreis von 50 Metern um das Regierungsgebäude ausgerufen hat. Dadurch wurden die Demonstranten gezwungen, ihren langen Protest vor dem Gelände des Regierungsgebäudes in der Hauptstadt zu beenden.

Die Oppositionsgruppen gegen die geplanten Kohlekraftwerke bestanden am Sonntag auf ihren Rechten, friedliche Proteste zu veranstalten. Sie erklärten dabei, dass sie trotz der Befehle der Polizei mit ihrem Protest nicht so einfach aufhören würden. Sie gelobten auch weiterhin Demonstrationen in Bangkok abzuhalten, bis die Regierung die kohlebefeuerten Kraftwerksprojekte von Krabi und Thepa endgültig abbricht und beendet.

Das Netzwerk der Einwohner von Songkhla – Pattani gegen Kohlekraftwerke hatte bereits für 12 Tage zusammen mit der Gruppe „Save Andaman from Coal“ eine friedliche Demonstration auf dem Bürgersteig gegenüber dem Regierungshaus in Bangkok veranstaltet. Ihr Ziel ist es, Premierminister General Prayuth Chan o-cha dazu aufzufordern, die geplanten Kohlekraftwerkprojekte im Süden dauerhaft zu streichen.

Herr Matthayom Chaitem, ein Vertreter der Demonstranten sagte, dass das Verbot um das Regierungsgebäude signalisierte, dass die Regierung sich nicht um die Bürde der Bürger kümmere und das Gesetz nur dazu benutzt habe, um die Menschen von ihrem friedlichen Protest von hier wegzutreiben.

Herr Matthayom bestand weiter darauf, dass ihr Protest friedlich und legal sei, und sie aus diesem Grund gegen das Aufenthaltsverbot vor dem Regierungsgebäude appellieren würden. Er betonte dabei auch gleichzeitig, dass die Oppositionsgruppen der Kohlekraftwerke nicht aufhören würden, weiter zu protestieren.

Wenn die Polizei ihnen keine Proteste in der Nähe des Regierungshauses erlauben würde, würden sie einen neuen Ort finden, um ihren friedlichen Protest fortzusetzen, betonte er gegenüber den anwesenden lokalen Medien.

„Wir treffen uns vor dem Regierungsgebäude, weil hier das Büro des Premierministers ist. Wir wollen mit unserem friedlichen Protest erreichen, dass der Premierminister auf unsere Probleme eingeht und unsere Bedenken hört und die geplanten Kohlekraftwerksprojekte im Süden endlich einstellt“, sagte Herr Matthayom weiter.

Gegner der Kohlekraftwerke im Süden wollen ihren Protest in Bangkok fortsetzen

Gegner der Kohlekraftwerke im Süden wollen ihren Protest in Bangkok fortsetzen

„Wir bestehen darauf, dass wir nicht aufhören werden zu protestieren, bis die Regierung unsere Forderung akzeptiert, und alle Kohlekraftwerksprojekte endgültig aufgibt“, sagte er weiter.

 

  • Quelle: Phuket Gazette