Spielzeughändler drohen 10 Jahre Gefängnis wegen einer riesigen Ansammlung von „ Kriegswaffen “

Spielzeughändler drohen 10 Jahre Gefängnis wegen einer riesigen Ansammlung von „ Kriegswaffen “

Thonburi. Die Polizei in Thonburi hat am Dienstag mit einem Durchsuchungsbefehl die Räumlichkeiten einer Spielzeughändlerin durchsucht, und dabei eine riesige Ansammlung von Wasserpistolen und Wasserwerfern sichergestellt, die von den Beamten als „ Kriegswaffen “ angesehen werden.

Die Besitzerin konnte kaum glauben, dass am Dienstag Vormittag so viele Polizei- und Handelsstandards-Offiziere vor ihrer Türe standen. Allerdings drohen ihr jetzt bis zu zehn Jahre Gefängnis und / oder eine Million Baht Strafe.

Während der Razzia präsentierte Polizeioberst Pratheep Charoensri den anwesenden Reportern eine dieser ” starken ” Waffen. Dabei erklärte er, dass diese Wasserwaffe ernsthaften Schaden anrichten kann, wenn damit ein starker Wasserstrahl in das Gesicht oder in die Augen einer Person geschossen wird.

Kriegswaffe ?

Kriegswaffe ?

 

Insgesamt wurden bei der Razzia in den viereinhalb Geschossen des Gebäudes der 50 Jahre alten Spielzeughändlerin Frau Sukanya Kittisakdamrong, in der Ekachai Ropad Straße 10 im Bezirk Jom Thong 192 dieser „ gefährlichen Kriegswaffen „in vier aus China importierten Kisten entdeckt.

Frau Sukanya ist der Besitzerin von “Gift and Toys Import Export” und betreibt ihr Geschäft für alle Arten von Spielzeug bereits seit mehreren Jahren.

Sie wurde von den Ermittlern vorläufig festgenommen und in die Polizeistation von Bang Khun Thian gebracht. Hier erklärte die Frau, dass sie nicht verstehe, dass die Waffen angeblich illegal sein sollen. „Wenn dieses Waffen tatsächlich illegal sind, warum haben mich die Zollbehörden nicht gestoppt und darauf aufmerksam gemacht, als ich sie im März ganz offiziell aus China importiert hatte“, frgate sie die Beamten.

 

Polizei Oberst Pratheep entgegnete, dass seine Männer erst auf die Waffen aufmerksam wurden, nachdem sie schon auf dem Sampeng-Markt verkauft wurden. Laut seinen Angaben ist dieser Markt eine Brutstätte für Aktivitäten im Verkauf von Kleidung und Kinderspielzeug.

Seine Beamten hatten den Sampeng Markt kontrolliert und waren dabei auf die Waffen gestoßen. Einer der Händler vor Ort hatte ihnen dann erklärt, dass er die Waffen bei Frau Sukanya gekauft habe. Die Beamten beantragten daraufhin einen Haftbefehl vor dem Gericht in Thonburi, der von dem Gericht bestätigt und als Haftbefehl Nummer 58 / 2561 ausgestellt wurde. Im Anschluss an den Haftbefehl machten sich die Ermittler auf den Weg zu dem Spielzeug Laden von Frau Sukanya.

Frau Sukanya erklärte den Beamten weiter, dass die von ihr verkauften Wasserpistolen genau die gleichen seien, wie sie überall im Land zu Songkran verkauft werden und fast an jeder Ecke zu haben sind. Allerdings ließen die Ermittler diese Argumente der Geschäftsfrau nicht gelten.

Laut den Angaben der Daily News drohen der Spielzeughändlerin jetzt zehn Jahre hinter Gittern und / oder eine Geldstrafe von bis zu einer Millionen Baht.

 

  • Quelle: Daily News