Tag sieben der sieben tödlichen Tage zu Songkran

Tag sieben der sieben tödlichen Tage zu Songkran

Bangkok. Auch am siebten und letzten der sieben tödlichen Tage zu Songkran kam es zu weiteren Verkehrsunfällen, Toten und Verletzten bei den Reisenden auf Thailands Straßen. Bei 307 Unfällen wurden 336 Menschen verletzt und 26 Personen kamen bei den Verkehrsunfällen ums Leben.

Alle Bemühungen der Polizei und der Behörden, die Unfallzahlen zu Songkran im Vergleich zu dem Vorjahr zu verringern, sind offensichtlich gescheitert. Leider gab es zu Songkran 2018 mehr Verkehrsunfällen, Verletzte und Tote zu beklagen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Insgesamt wurden während der sieben tödlichen Tage zu Songkran vom 11. April bis zum 17. April 2018 bei 3.724 Verkehrsunfällen 3.897 Personen verletzt. Leider kamen in diesem Zeitraum 418 Menschen ums Leben.

DATUM UNFÄLLE VERLETZTE TOTE
Mittwoch, 11. April 2018 447 452 48
Donnerst. 12. April 2018 578 610 72
Freitag, 13. April 2018 819 847 90
Samstag, 14. April 2018 599 617 61
Sonntag, 15. April 2018 549 571 72
Montag, 16. April 2018 425 464 49
Dienstag, 17. April 2018 307 336 26

GESAMT

       3.724  

             3.897  

     418  

Damit haben sich sowohl die Zahl der Verkehrsunfälle ( die Zahlen von 2017 in Klammern ) als auch die Zahl der Verletzten und der Toten im Vergleich zum Vorjahr erneut erhöht.

Verkehrsunfälle                3.724     ( 3.690 )

Verletzte                            3.897     ( 3.808 )

Tote                                    418        ( 390 )

Alleine bei den Toten gab es im Vergleich zu Songkran 2017 einen traurigen Anstieg von rund 7 Prozent zu verzeichnen, meldete der stellvertretende Innenminister Sutee Markboon auf einer Pressekonferenz unter Berufung auf einen Bericht des Verkehrssicherheitszentrums.

Sieben tödlichen Tage zu Songkran, Vergleich 2017 zu 2018.

Sieben tödlichen Tage zu Songkran, Vergleich 2017 zu 2018.

 

Auch in diesem Jahr war das Fahren unter Alkoholeinfluss mit 40,28 Prozent die Hauptursache für die zahlreichen Unfälle. An zweiter Stelle steht mit 26,5 Prozent das Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit, fügte der stellvertretende Innenminister Sutee hinzu.

Laut den weiteren Angaben in dem Bericht des Verkehrssicherheitszentrums waren die Motorrad Fahrer mit 79,85 Prozent die am stärksten betroffene Gruppe bei den Verkehrsunfällen. Die Pickup Fahrer waren dabei mit 7,17 Prozent vertreten.

Wie auch in den anderen Tagen zuvor passierten die meisten Verkehrsunfälle in der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr.

Insgesamt wurden 146.589 Verkehrssünder an 2.029 Kontrollpunkten im ganzen Land festgenommen. Davon wurden 39.572 Motorradfahrer wegen Fahren ohne Schutzhelm belangt. 37.779 Auto- und Motorradfahrer wurden wegen Fahren ohne Führerschein ebenfalls aus dem Verkehr gezogen, sagte der stellvertretende Innenminister weiter.

Nur vier Provinzen hatten während der sieben tödlichen Tage keine Unfalltoten zu beklagen. Die vier Provinzen sind:

  • Ranong,
  • Samut Songkhram,
  • Nong Khai
  • und Nong Bua Lamphu.

Die meisten Todesfälle in den sieben tödlichen Tagen wurden aus Nakhon Ratchasima ( Korat ) gemeldet. Hier kamen in der Zeit vom 11. bis zum 17. April 20 Personen ums Leben.

Die meisten Verletzten wurden in diesem Jahr aus der nördlichen Provinz Chiang Mai gemeldet. Hier wurden insgesamt 142 Personen bei den Unfällen zum Teil schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.