Der thailändische Umweltminister erklärt den Plastiktüten den Kampf an

Der thailändische Umweltminister erklärt den Plastiktüten den Kampf an

Bangkok. Thailands Umweltminister General Surasak Kanjanarat hat den Krieg gegen die Plastiktüten angesagt und dabei den 21. Juli 2018 zum D-Day erklärt. Dabei soll der Kampf gegen die Plastiktüten in verschiedene Phasen eingeteilt werden.

In der Anfangsphase des Kampfes werden die thailändischen Behörden eine sogenannte Charme-Offensive durchführen, um die Händler und die Öffentlichkeit zu stoppen, die landesweit so viele Plastiktüten auf den Märkten für frische Lebensmittel verwenden, sagte Umweltminister Surasak.

Er erklärte weiter, dass Thailand alleine schon unglaubliche 45 Milliarden Plastiktüten pro Jahr verbraucht. Davon werden rund 40 % auf den Frischkost Märkten an die Kunden ausgegeben. Das sind alleine schon rund 18 Milliarden Plastiktüten, betonte er weiter.

Nachdem er diese schon fast unglaublichen Zahlen erfahren habe, habe er sich dazu entschlossen, endlich eine Kampagne und en Kampf gegen die Plastiktüten einzuleiten.

Es heißt: „Tue Gutes aus dem Herzen. Weniger nehmen, weniger geben, weniger mit Plastiktüten“, lautet sein Slogan zu der Kampagne.

Der erste Schritt zu seiner Kampagne soll zunächst landesweit auf 7.000 Märkten starten.

Sein Ziel ist es dabei, den Verbrauch von Plastiktüten bis zum nächsten Jahr um 20% oder um 3,6 Milliarden Plastiktüten auf den Märkten zu reduzieren.

Als zusätzliches Ziel möchte er aber auch gleichzeitig den Verbrauch von Schaumstoff Behältern ( Styropor ) einschränken und reduzieren. Während seiner Kampagne im ersten Jahr möchte er die Benutzung bzw. den Verbrauch der Schaumstoff Behälter bis zum Jahr 2019 um ebenfalls 10 % reduzieren.

In einem Bericht von Thai Rath wird ebenfalls darüber berichtet, dass rund 400.000 Convenience Geschäften z.B. 7 – Eleven, Family Mart usw., landesweit rund 30 % des Plastiktütenverbrauchs oder umgerechnet etwa 13,5 Milliarden Plastiktüten ausmachen und sie an die Kunden verteilen.

Die Webseite Thai Visa berichtet ebenfalls über das immer größer werdende Problem mit den Plastiktüten und bemerkt dabei, dass der Begriff „ Sai Thung „ ( in eine Tüte verpackt ), einer der ersten Ausdrücke ist, die ein Ausländer lernt, wenn er versucht, die thailändische Sprache zu beherrschen.

Thai Visa schlägt daher vor, dass es besser ist, dass die Leute lieber als erstes „ mai ( tong ) sai Thung „ ( nicht ( notwendig ) eine Tasche zu benutzen ) lernen, um damit die wichtige Kampagne von Thailands Umweltminister General Surasak Kanjanarat zu unterstützen.

Der thailändische Umweltminister erklärt den Plastiktüten den Kampf an

Der thailändische Umweltminister erklärt den Plastiktüten den Kampf an

Bei ihren nächsten Einkauf sollten sie also „ mai tong – Sai Thung „ zu der Angestellten sagen, wen sie ihnen wieder einmal eine Plastiktüte geben möchte.

 

  • Quelle: Thai Rath, Thai Visa