Die sechs wichtigen politischen Parteiführer sprachen am Freitag mit Studenten der Kasetsart Universität

Die sechs wichtigen politischen Parteiführer sprachen am Freitag mit Studenten der Kasetsart Universität

Bangkok. Die sechs wichtigsten Führer der politischen Parteien in Thailand trafen sich am Freitag zu Gesprächen mit den Studenten der Kasetsart Universität. Zu den von ihnen angesprochenen Themen und ihrer Meinung nach häufigsten Problemen gehören:

  • Die Wirtschaftliche Ungleichheit,
  • die Wiederherstellung der Demokratie,
  • die Entschlossenheit,
  • undemokratische Eingriffe in die Politik zu verhindern,
  • und den politischen Knoten in Thailand zu lösen,

Diese Themen sind die wichtigsten Themen, die nach Ansicht der sechs politischen Schwergewichte von ihren Parteien angegangen werden sollten.

  • Khunying Sudarat Keyuraphan, die Strategiechefin der Pheu Thai Partei,

traf am Freitag vor einer Menge Studenten zusammen, um über die Politik ihrer Parteien zu diskutieren. Mit von der Partie waren auch:

  • der Demokratische Parteichef Abhisit Vejjajiva;
  • der Anführer der Future Forward Partei Herr Thanathorn Juangroongruangkit;
  • Herr Paiboon Nititawan, der Führer der Prachachon Patiroob ( Reform People Party );
  • Herr Bhumjaitai, ein Mitglied der Paradorn Prissanananthakul;
  • und Action Coalition für Thailand ( ACT ) Mitbegründer Jak Panchupetch.

Uttama Savanayana, der Industrieminister und Führer der Palang Pracharath Partei, der ebenfalls an dem von der Kasetsart Universität für Sozialwissenschaften organisierten Seminar teilnehmen sollte, kam jedoch nicht. Ein Grund für sei nicht Erscheinen wurde nicht angegeben.

Von Links: Jak Panchupetch von ACT, Paiboon Nititawan von der Reform People Partei, Khunying Sudarat Keyuraphan, Pheu Thai Strategichef, Thanathorn Juangroongruangkit von Future Forward, der Führer der Demokraten Abhisit Vejjajiva und Paradorn Prissananantakul von Bhumjaithai. (Foto von Tawatchai Kemgumnerd)...

Von Links: Jak Panchupetch von ACT, Paiboon Nititawan von der Reform People Partei, Khunying Sudarat Keyuraphan, Pheu Thai Strategichef, Thanathorn Juangroongruangkit von Future Forward, der Führer der Demokraten Abhisit Vejjajiva und Paradorn Prissananantakul von Bhumjaithai. (Foto von Tawatchai Kemgumnerd)

Die Politiker waren sich in einigen Punkten einig. Dazu gehören ihrer Meinung nach vor allen Dingen die Hindernisse, die Thailand bisher immer zurückhielten. An erster Stelle sind die wiederkehrenden Straßenproteste und Putsche, die Nation in einem politischen Sumpf gefangen ließen.

Zu den Themen, die sie ansprachen, um junge Wähler anzuziehen, gehören die Wohlstandsunterschiede und die Ungleichheiten im Land, wobei jeder Vertreter eine gerechtere Verteilung der Macht unterstützte.

  • Herr Abhisit Vejjajiva, der von 2008 bis 2011 Premierminister war, sagte, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich die Thais gegenübersehen, zu den Hauptprioritäten seiner Demokratischen Partei zählen. Die Beseitigung des strukturellen Einkommensgefälles sei ein guter Ausgangspunkt für die Politik der Demokraten, fügte er hinzu.
  • Khunying Sudarat, die sogenannte Strategiechefin der Pheu Thai Partei wandte sich an die jungen Wähler, von denen die meisten zum ersten Mal in ihrem Leben zu einer Wahl gehen werden. Frau Sudarat drängte die jungen Erstwähler dazu, ihre Stimme auch tatsächlich zu nutzen und sie zur Wahrung der demokratischen Werte abzugeben. Gleichzeitig fügte sie weiter hinzu, dass gerade ihre Partei alle Türen für neue Möglichkeiten für die jüngeren Generationen öffnen würde.
    Khunying Sudarat besprach die Aussicht auf eine Zukunft ohne Militärputsche und sagte, der Teufelskreis der Putsche, die Thailand seit Jahrzehnten geplagt hatten, müssten endlich gestoppt werden.
    Die Veteranin der Pheu Thai Partei sagte weiter, die Demokratie müsse für sich alleine kämpfen können, ohne selbstgerechte und sogenannte „ gute Menschen “ zu haben, die glauben, sie seien besser als andere, die einen anderen Putsch verübten.
    „ Die Menschen und die politische Parteien müssen sich endlich zusammenschließen und zusammen halten, um die Demokratie zu schützen. Wir müssen die Abstimmung, die Wahlen, das Parlament und die demokratischen Institutionen respektieren “, betonte sie während ihrer Rede.
  • Herr Jak Panchupetch, der Mitbegründer von der Action Coalition für Thailand ( ACT ) machte einen Rundschlag auf die etablierten Parteien. Er erklärte, dass die Stimmen der Menschen in Thailand in der Vergangenheit die Machtinhaber im Parlament nicht erreicht haben und auch nicht erreichen konnten, weil die Parteien schon immer im Besitz von Politikern waren.
    „ Wenn die Partei im Besitz eines bestimmten Politikers ist, dann handelt es sich eindeutig um eine Körperschaft unter dem Namen eines Politikers. Es ist an der Zeit, dass wir eine Partei der Menschen gründen, die wirklich auf die Bedürfnisse der Menschen hier in Thailand eingeht “, argumentierte er.
  • Herr Thanathorn Juangroongruangkit, der Anführer der Future Forward Partei, die oft auch als Sprecher für die jüngere Generation angekündigt wird, sagte, es sei noch nicht an der Zeit, die Politik der Parteien zu vermarkten. Er fügte dabei hinzu, dass „ das Marketing allein die Probleme, mit denen das Land noch immer konfrontiert ist, nicht lösen kann “.
    Bislang, so sagte er weiter, waren die Politiken jeder Partei im Allgemeinen ähnlich, aber die Politik seiner Partei unterschied sich ein wenig, weil die Future Forward Partei eindeutig die Verhinderung der Intervention der Armee in die Politik befürwortet.
  • Herr Paradorn Prissanananthakul von der Bhumjaithai Partei sagte, die thailändische Politik müsse die Macht des Staates mindern und die Macht des Volkes im Land stärken. Dabei fügte er hinzu, dass die undemokratischen Kräfte in der thailändischen Politik endlich ausgerottet werden müssen.
  • Herr Paiboon von der Reform People Party, die General Prayuth Chan o-cha nach den Wahlen als Premierminister unterstützt, argumentierte jedoch, dass, solange die Politiker weiter korrupt sind, die Putsche auch weiter vorherrschen werden.

 

  • Quelle: Bangkok Post