Bangkok Airways reagiert auf den Tropensturm Pabuk und storniert alle Flüge nach Ko Samui

Bangkok Airways reagiert auf den Tropensturm Pabuk und storniert alle Flüge nach Ko Samui

Bangkok / Ko Samui. Die Fluggesellschaft Bangkok Airways reagiert auf die Warnungen der Meteorologen vor dem Tropensturm „ Pabuk „ und den heftigen Regenfällen und hat deshalb heute ( 4. Januar ) alle Flüge auf die beliebte Ferieninsel Samui storniert. Ein Sprecher der Fluggesellschaft erklärte, dass alle betroffenen Fluggäste ihre Flüge kostenlos umbuchen können.

Bangkok Airways

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Fluggäste können rund um die Uhr die Hotline 1771 oder die Nummer 02-270-6698 anrufen, um Hilfe bei der Reservierung und um weitere Informationen über den aktuellen Flugstatus zu erhalten.

Bangkok Airways sagte weiter, es würde regelmäßige Updates bereitstellen und entschuldigte sich bei seinen Kunden und den Fluggästen für etwaige Unannehmlichkeiten.

Laut den Prognosen der Wetterexperten wird erwartet, dass der Tropensturm „ Pabuk „ am Freitag und am Samstag ( 4. und 5. Januar )die Küste im Süden von Thailand erreichen wird.

Der Tropensturm „ Pabuk „ wird sich heute Abend der thailändischen Südküste nähern, sagte ein Beamter am Donnerstag. Drei südliche Provinzen wurden bereits davor gewarnt. Sie sollen sich auf das Schlimmste vorbereiten, berichten die thailändischen Medien.

Die Katastrophenschutzbehörden haben mit der Einrichtung von Notrufzentralen und Evakuierungsunterkünften begonnen, da in einigen Provinzen im unteren Süden schon in der letzten Nacht starke Winde und starke Regenfälle auftraten.

„ Der Sturm wird weiter in den Golf von Thailand vordringen, und sein Zentrum wird an Nakhon Si Thammarat, Surat Thani und Chumphon vorbeiziehen „, warnte der Chef der Meteorologischen Abteilung.

Der Generaldirektor Herr Phuwieng Prakhammintara hatte bereits gestern in einem telefonischen Interview erklärt: „ Der Rand des Tropensturm hat bereits Regen in den gesamten Süden gebracht. Er wird sich langsam aber sicher weiter dem Festland nähern. Jetzt ist die Geschwindigkeit bei etwa 9 km / h. “

Er fügte weiter hinzu, dass der aktuelle Niederschlag etwa 120 bis 150 Millimeter pro Tag beträgt und der Sturm voraussichtlich am Samstag in die Andamanensee ziehen wird.

Beamte des Katastrophenschutz sagten nach einem Dringlichkeitstreffen in Bangkok, dass die Böen von Pabuk vor dem Aufprall auf die Küsten auf bis zu 90 km / h anwachsen könnten und der angesammelte Regen täglich bis zu 300 Millimeter betragen könnte.

Herr Samroeng Sangphuwong, ein Spitzenbeamter des Amtes der Nationalen Wasserressourcen sagte, es sei unwahrscheinlich, dass Pabuk so mächtig werde wie der Typhoon Gay, der Chumphon und Prachuap Khiri Khan im Jahr 1989 zerstörte. Allerdings sollten die Bewohner den turm nicht auf die leichte Schulter nehmen, da er jedoch noch immer schwere Schäden an den Gebäuden entlang der Küste verursachen könne.

Der Meteorologe Seree Supratid sagte dagegen, dass der Sturm verheerender sein könnte, als der Tropensturm Harriet, der 1962 auf die Region traf und dabei gleich 12 Provinzen verwüstete.

Das Militär sagte, dass Einheiten in der gesamten Region in Alarmbereitschaft versetzt wurden und dazu bereit sind, für Hilfs- und Rettungsmissionen eingesetzt zu werden.

Die Marine sagte ebenfalls, sie würde eines ihrer Flaggschiffe zur humanitären Hilfe in die Provinz Chonburi schicken. Der Marinekommandant Luechai Rutdit hat das Kriegsschiff HTMS Ang Thong, das mit einem provisorischen Krankenhaus ausgestattet ist, in Chonburis Bezirk Sattahip für mögliche Rettungsaufgaben bereitstehen lassen. Die HTMS Ang Thong kann 45 Tage lang auf See betrieben werden.

Beamte aus der Provinz Nakhon Si Thammarat sagten, dass die Provinz ebenfalls schon 190 Evakuierungsunterkünfte errichtet hat. Hier können bis zu 86.000 Menschen untergebracht und versorgt werden, fügte er hinzu.

Nakhon Si Thammarat ist eine der zehn südlichen Provinzen, die wahrscheinlich zuerst von dem Sturm getroffen werden. Weiter bedroht sind laut den bisherigen Meldungen auch die Provinzen:

  • Surat Thani,
  • Phatthalung,
  • Songkhla,
  • Pattani,
  • Yala,
  • Narathiwat,
  • Krabi,
  • Trang
  • und Satun.

Das Bang Saphan Krankenhaus in Prachuap Khiri Khan sagte, kritische Patienten würden aus Sicherheitsgründen in Krankenhäuser in der Stadt Prachuap und in andere nahegelegene Provinzen gebracht.

Der Meeresforscher Thon Thamrongnawasawat warnte vor einer möglichen Sturmflut in den tiefer liegenden Gebieten. Die Bewohner entlang der Küsten sollen sich auf bis zu 5 Meter hohe Meereswellen einrichten. Laut seinen weiteren Angaben würde der Sturm Panuk nicht stark genug sein, um ein Gebäude abzureißen. Deswegen empfahl er den Bewohnern, in ihren Häusern zu bleiben.

Beamte warnen weiter davor dass einige Provinzen einer möglichen Hochwassergefahr ausgesetzt werden. Betroffen sind:

  • Chumphon,
  • Surat Thani,
  • Prachuap Khiri Khan
  • und Phetchaburi.

Andere, ebenfalls betroffene Provinzen sind:

  • Phatthalung,
  • Songkhla,
  • Pattani,
  • Yala,
  • Narathiwat,
  • Krabi,
  • Trang,
  • Satun,
  • Ranong,
  • Phang Nga
  • und Phuket.

 

  • Quelle: Meteorologisches Wetteramt, Pattaya One News