Luftverschmutzung im Norden ist eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen

Luftverschmutzung im Norden ist eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen

Chiang Mai / Chiang Rai. Die Luftverschmutzung im Norden und der damit verbundene Smog nehmen immer weiter zu und sind mittlerweile zu einer ernsten Bedrohung für die Gesundheit der dort lebenden Menschen geworden, berichten die lokalen Medien.

Zahlreiche lokale Politiker und Umwelt Aktivisten haben die Regierung aufgefordert, das Problem der schweren Luftverschmutzung in der nördlichen Region endlich anzugehen. Sie fordern die Regierung dazu immer lauter auf, dass Problem zu einem Teil der nationalen Agenda zu machen.

Der Norden hat bereits seit einigen Monaten mit der schweren Luftverschmutzung zu kämpfen, da durch die zahlreichen Feuer im Freien die Staubpartikel ( PM 2,5 ) in der Luft immer weiter zunehmen.

Längerer Kontakt mit den Feinstaubpartikeln wie PM 2,5 ( Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern ) ist mit verschiedenen Gesundheitsproblemen wie Schlaganfällen und Herzversagen verbunden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung gestern ( 14. März ) überschritt die PM 2,5 Menge im Norden die sichere Grenze von 50 Mikrogramm ( mcg ) pro Kubikmeter Luft um ein vielfaches.

“ Der weiter andauernde Smog ist eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen „, sagte Herr Sonthi Kotchawat, ein unabhängiger Umweltgesundheitsexperte.

Dabei fügte er weiter hinzu, dass die Region seit langem mit diesem Staubproblem zu kämpfen hat. Aber anstatt etwas dagegen zu unternehmen haben die dafür zuständigen Behörden und die relevanten Parteien einfach nur immer wieder darauf gewartet, dass die Natur – wie Wind und Regen – die gefährlichen Staubpartikel einfach wegbläst. Ansonsten scheint sie das Problem nicht weiter zu kümmern, fügte er hinzu

“ Wir können nicht weiter tatenlos zusehen, dass die Nordländer jedes Jahr mit dem Smog zu kämpfen haben, weil ihre Gesundheit mittlerweile wirklich in ernster Gefahr ist „, sagte Herr Sonthi und forderte von den Behörden klare Handlungspläne vorzulegen, um das Problem endlich anzugehen.

Er betonte auch, dass die Regierung sich aktiv an der Bewältigung des Problems beteiligen soll, anstatt den Arbeitsplatz und die Aufgabe nur den örtlichen Behörden zu überlassen.

Er sagte zum Beispiel, die Provinz Chiang Rai, die gestern ( 14. März ) die schwerste Luftverschmutzung in der Nation hatte – litt hauptsächlich an den zahlreichen Bränden in den Nachbarländern.

„ Verlassen Sie sich nicht auf die Provinzbehörden, um dieses Problem anzugehen. Die Regierung muss endlich Maßnahmen ergreifen, da sich der Smog im Laufe der Zeit immer weiter verschlechtert hat “, warnte Herr Sonthi.

Die aktuellen Aufzeichnungen zeigen, dass es am Mittwoch in Myanmar 6.080 Hotspots und in Laos 3.030 Hotspots gab. Beide Länder grenzen im Norden an Thailand.

Obwohl der Fahrplan für eine grenzüberschreitende Dunst – Strafgebühr von ASEAN in Kraft ist, belasten die thailändischen Nachbarn nach wie vor die Umwelt bzw. die Luft.

Chiang Mai ist die am stärksten verschmutzte Stadt der Welt

Chiang Mai ist die am stärksten verschmutzte Stadt der Welt

Inzwischen steht Chiang Mai seit Dienstag jeden Tag für einige Stunden an der globalen Liste der am stärksten verschmutzten Städte der Welt. Es war gestern um 13.49 Uhr die am stärksten verschmutzte Stadt der Welt. Der Luftqualitätsindex ( AQI ) liegt bei 293, weit entfernt von der Sicherheitsgrenze von 100.

Die Liste der am stärksten verschmutzten Städte der Welt wird von AirVisual.com erstellt, die die Luftqualität (AQI ) und PM 2,5 weltweit überwacht.

Luftverschmutzung im Norden ist eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen

Luftverschmutzung im Norden ist eine Bedrohung für die Gesundheit der Menschen

Die Abteilung für die Kontrolle der Umweltverschmutzung schrieb am Montag nach Myanmar und bat um Hilfe beim Smog. Bisher hat sich jedoch keine Antwort bzw. kein  befriedigendes Ergebnis erhalten.

In Mae Sai, einem Bezirk von Chiang Rai, in der Nähe von Myanmar, schwebten die PM 2,5 Werte gestern Mittag um 208 mcg pro Kubikmeter Luft. Der AQI Wert stand bei 318 – eine Bedrohung, die selbst gesunde Menschen in der Region gefährdet.

Die Menschen im Norden hoffen nun, dass die ebenfalls angekündigten Sommerstürme dafür sorgen könnten, dass ein Teil des Smogs einfach durch die starken Stürme, die für die nächsten Tage angekündigt wurden, weg geblasen werden.

Laut den Warnungen des Amt für Katastrophenverhütung und -minderung müssen die Bewohner in vielen Provinzen im Norden, im Nordosten und im Osten mit Sommerstürmen, böigen Winden und Hagel rechnen. Die Warnung gilt ab sofort bis hin zur nächsten Woche. Laut den Angaben der Katastrophenverhütung wird der Nordosten und der Osten zuerst von den Sommerstürmen getroffen werden.

In der Zeit vom 14. bis zum 19. März wird sich ein Hochdrucksystem aus China im oberen Thailand und über dem Südchinesischen Meer erstrecken. Das führt neben den gefährlichen Sommerstürmen auch zu hohen Temperaturen, teilte das Wetteramt am Donnerstag ( 14. März ) mit.

Am Donnerstag und Freitag ( 14. und 15. März ) sind 10 Provinzen im Nordosten ( Bung Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Mukdahan, Amnat Charoen, Ubon Ratchthani, Si Sa Ket, Surin, Buri Ram und Nakhon Ratchasima ) betroffen. Das gleiche gilt auch für die Provinzen Nakhon Nayok, Prachin Buri, Sa Kaeo, Rayong, Chanthaburi und Trat.

Am Freitag und Samstag ( 15. und 16. März ) werden laut den Angaben der Meteorologen 12 weitere Provinzen im Nordosten ( Bung Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Mukdahan, Yasothon, Amnat Charoen, Ubon Ratchathani, Si Sa Ket, Surin, Buri Ram, Nakhon Ratchasima und Chaiyaphum ) von den Sommerstürmen betroffen sein.

Die zentralen Ebenen ( Lop Buri, Saraburi, Ayutthaya, Bangkok und Umgebung ) sowie sieben Provinzen im Osten ( Nakhon Nayok, Prachin Burik, Sa Kaeo, Chachoengsao, Rayong, Chanthaburi und Trat ) werden ebenfalls von den Wetterbedingungen betroffen sein.

Von Sonntag bis Dienstag ( 17. bis 19. März ) werden weitere 15 Provinzen im Norden ( Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lamphun, Lampang, Phrayao, Phrae, Nan, Uttaradit, Tak, Kamphaeng Phet, Sukhothai, Phitsanulok, Phichit und Phetchabun ), sowie acht Provinzen im Nordosten ( Loei, Nong Bua Lamphu, Udon Thani, Chaiyaphum, Khon Kaen, Maha Sarakham, Nakhon Ratchasima und Buri Ram ) von den Sommerstürmen und Hagel betroffen sein.

Dazu kommen noch 13 Provinzen in den Zentralebenen ( Samut Songkhram, Ratchaburi, Kanchanaburi Suphan Buri, Uchai Thani ), sowie Nakhon Sawan, Lop Buri, Saraburi, Ayutthaya, Sing Buri, Ang Thong, Bangkok und seiner Umgebung. Im Osten werden weitere acht Provinzen ( Nakhon Nayok, Prachin Buri, Sa Kaeo, Chachoengsao, Chon Buri, Rayong, Chanthaburi und Trat ) betroffen sein.

 

  • Quelle: The Nation, Amt für Katastrophenverhütung und Minderung, Bangkok Post