Sri Racha wurde zur Gefahrenzone erklärt, nachdem ein Frachtschiff in Flammen aufging

Sri Racha wurde zur Gefahrenzone erklärt, nachdem ein Frachtschiff in Flammen aufging

Sri Racha. Gegen 6.45 Uhr am frühen Samstagmorgen wurde die Hafenbehörde von Laem Chabang darüber informiert, dass die Container auf einem Frachtschiff, das im Hafen von Laem Chabang im Bezirk Sri Racha vor Anker lag, aus bisher unbekannten Gründen Feuer gefangen hatten. Schon kurze Zeit später wurde der Bezirk Sri Racha zur Gefahrenzone erklärt, nachdem mindestens 50 Menschen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht wurden.

Laut Augenzeugen gab es gegen 6.45 Uhr einen lauten Knall auf einem mit Containern beladenen Frachtschiff. Sekunden später waren bereits Feuer und dichter schwarzer Rauch über dem Containerschiff zu sehen.

 

Sri Racha wurde zur Gefahrenzone erklärt, nachdem ein Frachtschiff in Flammen aufging

Sri Racha wurde zur Gefahrenzone erklärt, nachdem ein Frachtschiff in Flammen aufging

 

Das Feuer brach auf einem von „ KMTC Hongkong Co „ betriebenen Frachtschiff aus, das am Samstagmorgen am Terminal A2 des Hafens von Laem Chabang in der Gemeinde Thung Sukhla festgemacht hatte, sagte der Hafenchef später gegenüber den lokalen Medien.

Die Ursache des Brandes war bisher noch nicht bekannt. Polizei, Feuerwehr und örtliche Beamte untersuchen, welche Art von Chemikalien die Flammen verursacht haben könnten, sagte der Hafenchef weiter. Das Feuer konnte später von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden, fügte er weiter hinzu.

Die Bezirksverwaltung von Sri Racha hat den Bezirk aus Sicherheitsgründen zu einer gefährlichen Zone erklärt, sagte Leutnant Yutthana. Der Grund dafür war ein dicker schwarzer Rauch, der von dem brennenden Frachtschiff aufstieg und dabei zahlreiche Menschen, die in der Nähe des Frachtschiffs zu tun hatte, verletzte.

Laut den ersten Meldungen der lokalen Rettungskräfte erlitten mindestens 20 Personen Hautverbrennungen. Alle betroffenen Personen wurden von den Rettungskräften mit Hautverbrennungen in Krankenhäuser eingeliefert, sagte der Hafenchef von Laem Chabang.

Mehr als 10 Feuerwehrautos, zahlreiche Feuerwehrmänner sowie die lokalen Rettungskräfte stürmten zum Hafen, um die Flammen so schnell es ging zu löschen. Laut den Angaben der Feuerwehr hatte das Feuer bereits auf mehrere Container auf dem Frachtschiff übergegriffen.

Kamolsak Promprayoon, der Generaldirektor der Hafenbehörde von Thailand (PAT) teilte mit, er sei gegen 6.45 Uhr alarmiert worden, dass Container auf einem Frachtschiff im Hafen von Laem Chabang in Brand geraten seien. Die Forensische Polizei, die Hafenbeamten und der Eigentümer des Frachtschiffs würden den Vorfall bereits gemeinsam untersuchen, fügte er weiter hinzu.

Thailändische Medien berichteten, dass die Zahl der in vier Krankenhäuser eingelieferten Verletzten mittlerweile auf fast 50 Personen angestiegen ist. Die meisten von ihnen waren Hafenarbeiter, die Hautverbrennungen an Gesicht, Beinen und Armen erlitten haben. Bisher gab es noch keine Berichte über Todesfälle.

Dr. Witthaya Chokchaipaisarn vom „ Queen Savang Vadhana Memorial Hospital „ in Sri Racha sagte, dass sich mindestens 40 Menschen in dem Krankenhaus gemeldet haben. Die Krankenhausleitung hat mittlerweile ein Zelt für die Aufnahme von Patienten aufgebaut, die eine Behandlung wegen Verbrennungen und Augenschmerzen suchten.

Der 63-jährige Thongsuk Chantasorn, der Leiter der Besatzungsmitglieder eines anderen Schiffes, berichtete den thailändischen Medien, er habe einen lauten Knall gehört und gesehen, wie ein Behälter mit schwarzem, dichtem Rauch in den Himmel gesprengt worden sei. Weitere laute Explosionen folgten. Weiße Gummiabfälle wurden über die Bereiche verteilt. Arbeiter, die ihnen ausgesetzt waren, entwickelten Hautverbrennungen, sagte er.

 

  • Quelle: Bangkok Post