Thailand will mit einem einjährigen "Medical Visa" unter die Top Zehn für den medizinischen Tourismus

Thailand will mit einem einjährigen „Medical Visa“ unter die Top Zehn für den medizinischen Tourismus

Bangkok. Thailand will mit einem einjährigen „Medical Visa“ -Visum in den nächsten Jahren unter die Top Zehn für den medizinischen Tourismus kommen. Thailand setzt sich nicht nur dafür ein, dass mehr Menschen zur medizinischen Behandlung ins Königreich kommen sondern will damit auch noch erreichen, dass die medizinischen Touristen gleichzeitig auch noch länger im Land bleiben.

Thailand will den Staatsangehörigen bestimmter Länder mit den neuen einjährigen „Medical Visa“  die Einreise nach Thailand erleichtern. Außerdem soll gleichzeitig zu dem „Medical Visa“ (Non-MT) eingeführt werden, dass die Besucher ein Jahr lang im Königreich bleiben können.

Die Länder, die davon profitieren werden, sind wohlhabende Nationen der Ersten Welt, von denen ein stellvertretender Ministerpräsident (dessen Name nicht genannt wurde) glaubt, dass sie Thailands Systeme und Infrastruktur nicht bedrohen.

Die Vorschläge wurden gestern (26. September) im Gesundheitsministerium von DPM und Gesundheitsministerin Anutin Charnvirakul sowie dem Minister für Tourismus und Sport, Phiphat Ratchakitprakarn, bekannt gegeben.

Zu den Ländern, die eine 90 Tage Visumbefreiung für den medizinischen Tourismus erhalten können, dürften zwei weitere hinzukommen – die USA und auch Japan.

Gegenwärtig gilt dies für sechs arabischen Nationen sowie für die ASEAN Nationen, Kambodscha, Laos, Malaysia, Vietnam sowie China.

Dazu kommt noch, dass nicht nur die kranke Person, sondern gleichzeitig auch noch drei weitere Personen ein solches Visum bei der Einwanderungsbehörde oder den dazu gehörigen Stellen beantragen können.

Die Pläne für ein neues medizinisches Visum (Non-MT) sind ebenfalls in Vorbereitung. Ein solches Visum würde die Medizintouristen dazu ermutigen, länger für die Behandlung im Land zu bleiben.

Laut den weiteren Angaben können die medizinischen Touristen damit ein ganzes Jahr mit so vielen Ein- und Ausreisen bleiben, wie sie wollen.

Das neue Medical Visa scheint darauf abzielen, denjenigen, die ein solches Visum haben, den Zugang zu allen Einrichtungen für die Genesung in Thailand zu erleichtern.

Vier Länder werden vorgeschlagen, um diejenigen hinzuzufügen, die bereits schon jetzt ein 10 Jahres Visum beantragen können. Dazu gehören auch Südkorea, Belgien, Österreich und Neuseeland.

Der stellvertretende Ministerpräsident Anutin sagte, dass die Länder, die in der Lage wären, das neue Visum in Anspruch zu nehmen, größtenteils diejenigen aus der ersten Welt sein würden, die keine Bedrohung für die nationale Sicherheit oder für die Infrastruktur Thailands darstellen würden.

Laut Daily News besuchten im vergangenen Jahr (2018) rund 3,42 Millionen Touristen Thailand aus medizinischen Gründen. Sie gaben dabei 28 Millionen Baht, das sind mehr als 6 % gegenüber dem Vorjahr aus.

Ziel der neuen Vorschläge ist es, Thailand zu einem der zehn wichtigsten Länder des medizinischen Tourismus weltweit zu machen, sagte ein Sprecher der Regierung.

 

  • Quelle: Daily News, Thai Visa