Die Wirtschaftsindikatoren im November deuteten auf eine konjunkturelle Abkühlung hin

Die Wirtschaftsindikatoren im November deuteten auf eine konjunkturelle Abkühlung hin

Bangkok. Die Wirtschaftsindikatoren im November 2019 deuteten auf eine konjunkturelle Abkühlung hin, aber die privaten Investitionen und die Exporte dürften die Wachstumstreiber der Wirtschaft im nächsten Jahr (2020) sein.

Der Gesamtverbrauch der privaten Haushalte wuchs im Laufe des Monats und erhöhte die Mehrwertsteuererhebung der Regierung um 3,7 Prozent, sagte Wuthipong Chittangsakul, der stellvertretende Generaldirektor des Fiscal Policy Office, am Donnerstag (26. Dezember) gegenüber den nationalen Medien.

Das Realeinkommen der Landwirte stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent. Die Verbraucher blieben jedoch weiter zurückhaltend, was sich in einem Rückgang der Neuwagenverkäufe um 16,4 Prozent und einem Rückgang der Neuzulassungen von Motorrädern um 6,8 Prozent zeigt.

Der Index für das Verbrauchervertrauen sank im November auf 57,9, da die Verbraucher Bedenken wegen der weiter sinkenden Exporte und wegen des weltweiten Konjunkturabschwungs hatten.

Die privaten Investitionen blieben schwach, da die Maschinenimporte um 11,2 Prozent zurückgingen. Die Verkäufe von Nutzfahrzeugen gingen um 16,1 Prozent zurück, und die Einnahmen aus der Besteuerung von Immobilientransaktionen sanken ebenfalls um 6,3 Prozent.

Der Zementabsatz ging um 2,2 Prozent zurück, während der Baustoffpreisindex aufgrund der rückläufigen Preise für Stahl und Stahlprodukte gegenüber dem Vorjahr auch noch um 3,1 Prozent zurückging.

 

Die Wirtschaftsindikatoren im November 2019 deuteten auf eine konjunkturelle Abkühlung hin

 

Das Fiscal Policy Office sagte jedoch voraus, dass die privaten Investitionen im nächsten Jahr (2020) um 4,6 Prozent zunehmen werden, da die staatlichen Ausgaben der Regierung für Infrastrukturprojekte neue und weitere private Investitionen anziehen werden.

Die Exporte Thailands in US-Dollar gingen um 7,4 Prozent zurück, während auch die Importe um 13,8 Prozent zurückgingen. Das führte zu einem Handelsüberschuss von 548,8 Millionen US-Dollar sagte der stellvertretende Generaldirektor des Fiscal Policy Office, Herr Wuthipong Chittangsakul.

Nach dem Handelsabkommen der Phase 1 zwischen den USA und China wird jedoch eine Entspannung der Handelsspannungen die Weltwirtschaft im nächsten Jahr wieder ankurbeln, fügte er weiter hinzu.

Basierend auf dieser Annahme prognostizierte das Fiscal Policy Office für das nächste Jahr einen Anstieg der Exporte um 2,6 Prozent, verglichen mit einem geschätzten Rückgang von 2,5 Prozent in diesem Jahr, sagte Herr Wuthipong.

Im November befand sich der Tourismussektor dagegen weiterhin auf Expansionskurs, meldet die thailändische Tourismusbehörde (TAT). Die Zahl der Touristenankünfte stieg um 5,9 Prozent auf 3,36 Millionen, was vor allem auf einen Anstieg der chinesischen Touristen um 18,3 Prozent zurückzuführen ist. Auch die Zahl der Reisenden aus Taiwan, Indien und Russland stiegen erfreulicher Weise weiter an, fügte er hinzu.

Die Gesamteinnahmen aus den Ausgaben ausländischer Touristen werden in diesem Jahr auf insgesamt 166,9 Milliarden Baht geschätzt, was einen weiteren Anstieg von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Die landwirtschaftliche Produktion ging im November dagegen um 2,7 Prozent zurück, und der Index der Industrieproduktion sank im Vergleich zum November letzten Jahres um 8,3 Prozent auf 96,8 Punkte.

Der Stimmungsindex von Thai Industries stieg jedoch aufgrund der steigenden Bestellungen auf 92,3 Punkte, sagte der stellvertretende Generaldirektor des Fiscal Policy Office, Herr Wuthipong Chittangsakul.

 

  • Quelle: The Nation Thailand