Wasserfahrzeuge versorgen mehr als 4.000 Dörfern in 16 Provinzen

Wasserfahrzeuge versorgen mehr als 4.000 Dörfern in 16 Provinzen

BANGKOK. Laut dem Ministerium für Katastrophenschutz und -minderung sind mittlerweile mehr als 4.000 Dörfer in 16 Provinzen im ganzen Land von der Dürre betroffen. Insgesamt 4.117 Dörfer in 80 Bezirken im Norden, Nordosten, in der Zentral Ebene und im Westen leiden unter einem starken Wassermangel. Die Not um das wichtige Trinkwasser veranlasste die Behörden dazu, an wichtigen Punkten Flaschenfüllstationen einzurichten und Lieferungen von Trinkwasser per Wasserfahrzeuge an die Bewohner in den von der Dürre betroffenen abgelegenen Gebieten durchzuführen.

Monton Sudprasert, der Generaldirektor der Abteilung, sagte, die Krise habe die Behörden dazu veranlasst, neue Wege zu finden, um so sicherzustellen, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten einen leichten Zugang zum Wasser haben.

Das Ministerium aktualisierte gleichzeitig auch noch seine Liste der Wasserquellen und artesischen Brunnen, um den Behörden ein klares Bild davon zu geben, wo sie sauberes Wasser holen können, um es an die Bewohner die unter dem Wassermangel leiden zuzuteilen.

Die 16 von der Dürre betroffenen Provinzen sind:

Im Norden:

Chiang Rai,

Nan,

Phetchabun

und Uttaradit.

Im Nordosten:

Nakhon Phanom,

Maha Sarakham,

Bung Kan,

Nong Khai,

Buri Ram,

Kalasin

und Nakhon Ratchasima.

In der westlichen und in der zentralen Ebene:

Kanchanaburi,

Chachoengsao,

Uthai Thani,

Chai Nat

und Nakhon Sawan.

Nach den Angaben des Ministeriums organisieren Soldaten, freiwillige Helfer und lokale Verwaltungsorganisationen die dringenden Hilfseinsätze, um Wasser in die von der Dürre heimgesuchte Gebiete zu bringen. Das gilt vor allen Dingen für die abgelegenen Gebieten, fügte er weiter hinzu.

Die Behörden untersuchten dabei auch noch die Wasserquellen für Haushalte, Nichthaushaltszwecke und die Landwirtschaft.

Herr Monton sagte, eine Kampagne, in der die Haushalte aufgefordert werden, sparsam mit dem Wasser umzugehen, sei ebenfalls im Gange.

In der Zwischenzeit wird den Landwirten dringend empfohlen, bei der Bewässerung ihrer Betriebe wassersparende Methoden anzuwenden, während die Abteilung auch noch eine Hotline über Informationen zur Linderung der Dürre eingerichtet hat.

Peerapong Muangboonchoo, der Chef des Entwicklungskommandos der Streitkräfte, sagte, dass Soldaten eingesetzt werden, um unterirdisches Wasser aus 524 Quellen im ganzen Land zu pumpen, von denen alleine schon 85 Stellen in Maha Sarakham liegen, wo die Dürre in vielen Dörfern besonders schlimm ist.

 

  • Quelle: Bangkok Post