Einwanderungsbehörde verhaftet fünf Ausländer

pp Bangkok. Am Montag gab die Einwanderungsbehörde auf einer Pressekonferenz die Festnahme von zwei Amerikanern, zwei Nigerianern und einem Belgier bekannt.

Generalsekretär Warawuth Thaweechaiyakarn, ein leitender Beamter der Einwanderungsbehörde erklärte, dass Herr Kwame Rasheed Kackson vom US Department of State Diplomatic Security Service für angeblich falsche Aussagen in einer US-Pass-Anwendung gesucht wird.

Der Verdächtige, der auch als Gregory Richard Swarn bekannt ist hat im Juli 2011 einen US-Pass auf den Namen Swarn beantragt und erhalten. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um den gesuchten Kwame Rasheed Jackson handelt. Nach Angaben des US State Department ist er ein enger Mitarbeiter von Erez Arsoni der ebenfalls einer der meistgesuchten Männer in den Staaten ist.

Der 35-jährige Jackson wurde bereits zweimal verhaftet und des Betrugs für schuldig befunden. Er wurde von einem Gericht zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Ein weiterer Amerikaner, der 41-jährige Herr David Jeremy Gall wurde letzte Woche festgenommen. Er wird ebenfalls in seiner Heimat von einem Gericht in Colorado gesucht. Der 41-Jährige wird wegen angeblichen Kreditkarten- Diebstahl und Missbrauch der Karten gesucht.

Über die Festnahme des 54-jährigen Belgiers Patrik Lagrou hatten wir bereits berichtet. Er wurde wegen des Anbaus von 20.000 Marihuana Bäumen in seiner Heimat gesucht. Er soll einer der größten Marihuana-Dealer sein und mit der Droge mehr als 25 Millionen Euro umgesetzt haben. Er wurde von der Einwanderungsbehörde auf einem Bauernhof in Phang Nga verhaftet, berichtet Generalsekretär Warawuth.

Zum Schluss wurde die Festnahme der beiden 41 Jahre alten Nigerianer Herr Kerry McArthur und Herr John Hill bekannt gegeben. Die beiden wollten einem russischen Millionär ein Schiff für eine Millionen US-Dollar abkaufen.

Sie stellten sich als zwei Kabinettsmitglieder aus Ghana vor und erklärten dem Russen, dass ihre Banknoten zur Sicherheit mit einer schwarzen Chemikalie gekennzeichnet seien. Ein nicht genannter Russe soll der Polizei erklärt haben, dass im Vorfeld bereits 200.000 Baht bezahlt wurden, damit die beiden die Geldscheine außer Landes schmuggeln können.

Erst als die Männer weitere 300.000 US-Dollar verlangten, damit sie die Scheine mit einer weiteren Chemikalie wieder sauberwaschen können, wurde der russische Verkäufer der Millionen-Yacht misstrauisch und schaltete die Polizei ein.

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