Phi Phi. Am 9. Juni tauchten in den sozialen Netzwerken die Bilder von drei mutmaßlichen Europäerinnen auf, die vollkommen benommen auf dem Bürgersteig von Phi Phi liegen und mit Lachgas gefüllte Ballons inhalieren.
„Diese Leute liegen auf dem Bürgersteig und können sich vor Lachen nicht mehr auf den Beinen halten“, berichtet ein Augenzeuge der lokalen Presse. Für einen Preis von 200 Baht werden die mit Lachgas gefüllten Ballons an vielen Orten auf der Insel angeboten und an die Touristen verkauft.
Um dagegen eingreifen und vorgehen zu können benötigen die Beamten eine klare Aussage der öffentlichen Gesundheitsbehörde. Allerdings haben sich die Behörden bisher noch nicht zu einem eindeutigen Verbot durchringen können.
Die skrupellosen Verkäufer bieten das gefährliche Betäubungsmittel unter dem harmlosen Begriff lustige Luft, „Funny Air“ in bunten Luftballons an. Bereits kurz nach der Inhalation fühlen sich die Menschen berauscht und fangen an zu lachen. Dabei warnen Experten ausdrücklich vor dem Gas. Eine zu hohe Dosis kann zum Tod eines Menschen führen.
Im Internet und den sozialen Netzwerken tauchen fast täglich neue Berichte und Bilder zu diesem gefährlichen Thema auf.
