Wenn sich die Lage nicht normalisiert, könnte sich die Zahl der gestrandeten Touristen verdreifachen. U-Tapao wird nun verstärkt als Ausweichflughafen eingesetzt. Am 29. November starteten dort 15 Flugzeuge, am 30. November sollen es 48 Maschinen sein.
Tourismus
U-Tapao in vollem Einsatz
Admiral Surapong Ayasanond, Vize-Direktor des dem zur Marine gehörenden Flughafens sagte, man versuche so viele Passagiere wie möglich abzufertigen, auch wenn dies wegen der kleinen Anlage bei den Verantwortlichen zu erheblichen „Kopfschmerzen“ führte.
Thailand gehört zu den 20 gefährlichsten Ländern der Welt
Thailand steht auf der Liste auf Rang 7 hinter Irak, Afghanistan, Tschetschenien, Südafrika, Somalia und Sudan. Danach ist Thailand zur Zeit gefährlicher als Kolumbien oder Haiti.
Militärflughafen U-Tapao kann nicht übernehmen
U-Tapao wurde von den Amerikanern während des Vietnamkrieges als Stützpunkt benutzt. Nach deren Abzug hat die thailändische Luftwaffe den Flugplatz übernommen, aber er ist viel zu klein, um Suwannaphum ersetzen zu können.
Thailand im Stillstand: Die wirtschaftlichen Folgen
Finanzminister Suchart Thadathamrongvej schätzt den Schaden durch die Schließung des Flughafen im IV. Quartal 2008 auf 100 Milliarden Baht. Thailands Wirtschaft, die langsam aber sicher von der Weltwirtschaftskrise erfaßt wird, sei nun am Boden: „Die Demonstrationen schädigen Vertrauen, Investitionen und Tourismus.“
Fluggesellschaften: Der Schaden ist entstanden
Bangkoks Status als „Air Hub“ für Südostasien könnte ruiniert sein, weil der Flughafen nun weltweit als unsicher gilt. Abgesehen von den Passagieren, wurden bzw. werden Bodenpersonal und Flugzeuge einer potentiellen Gefahr ausgesetzt. Die Fluglinien verlieren Geld, sobald sich ein Flugzeug nicht in der Luft befindet und Passagiere befördert. Dasselbe gilt für Cargo-Flüge. Bei jeder Verzögerung von Transporten entstehen Verluste.
Defizite in der politischen Reife: Vor Thailand wird weltweit gewarnt
Das deutsche Auswärtige Amt warnt:
Das Ende der Hochsaison – Ein Kommentar
Der Vizepremierminister Olarn Chaipravat kommentierte, daß die PAD-Proteste das Image des Landes unterminieren. Das war sehr diplomatisch ausgedrückt.
20 Touristen auf Busfahrt ausgeraubt
Die Touristen, sie stammten aus Europa und den USA, verständigten gegen 6 Uhr morgens die Polizei. Sie berichteten, sie seien am Abend losgefahren, die die Busbesatzung bestand aus vier Männern inklusive Fahrer.
11% weniger Fluggäste im Oktober
Die Flugbewegungen fielen um 11,57% auf 29.365, Frachttransport fiel um 9,56% auf 107.129 Tonnen. (Alle Zahlen Vergleich zum Vorjahr.)
Touristenorte vor Hochwasser gewarnt
Der Gouverneur von Surat Thani, Pracha Terat, sprach Warnungen bezüglich des Nationalparks Khao Sok und der Inseln Samui, Phangan und Tao aus. Fähren dürfe noch fahren, aber Schnellboote müssen wegen rauher See vorübergehend an Land bleiben.
Angthong-Nationalpark vorläufig geschlossen
Der Angthong-Nationalpark nahe Koh Samui darf ab sofort bis zum 23. Dezember nicht mehr von Touristen angesteuert werden.
Flughäfen: Passagieraufkommen im freien Fall
Im September sanken die Passagierzahlen auf Thailands Flughäfen im Vergleich zu September 2007 um 20,2%. Die Weltwirtschaftskrise und die politischen Unruhen werden als Hauptfaktoren genannt.
TAT: Briten von Krisen in Thailand unbeeindruckt
Die Engländer würden laut einer Sprecherin von TAT über die blutigen Zusammenstöße zwischen Polizei und PAD im Regierungsviertel, die Gefechte an der Grenze zu Kambodscha und die Weltfinanzkrise hinwegsehen.
Neue Reisewarnungen
Zu diesen Ländern, aus denen viele Touristen nach Thailand kommen, gehören Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Japan, Norwegen, Schweden und Großbritannien.
Gutes Image verspielt: Thailand geht den Bach runter
Dieses düstere Bild malte Thanawat Polvichai von der Universität der thailändischen Handelskammer UTCC. Im letzten Quartal des Jahres müßte Thailand dramatische Einbrüche auf allen Gebieten hinnehmen. Daran sei nicht nur die Weltwirtschaftskrise schuld, sondern auch hausgemachte Probleme wie die Proteste der PAD.







