Chachoengsao. Am Wochenende hatte ein elf Jahre alter Schuljunge großes Glück, nachdem er beim Klettern über ein Metallgitter abrutschte und sich dabei ein spitzer rostiger Metallspieß des oberen Ende des Gitters in seinen Hals bohrte.
Tharathep Wanacharoenlap, der 11-jährige Schuljunge wollte wie schon so oft vorher seinen Freund besuchen, der in einer durch einen hohen Metallzaun gesicherten Wohngegend lebte. Dabei wollte er sich aus Faulheit den 800 Meter weiten Weg bis zum Eingangstor sparen.
Als er das obere Ende des Zauns erreicht hatte rutschte er ab. Dabei bohrte sich eine der rostigen Spitzen in seinen Hals und verfehlte nur durch einen glücklichen Zufall um wenige Zentimeter seine Arterien.
Dummerweise befand sich niemand in der Nähe, und Tharathep konnte sich aus eigener Kraft nicht von dem Metallspieß in seinem Hals befreien. Der Junge klammerte sich mit seinen Händen gute zehn Minuten an dem Metallgitter fest, bevor Passanten vorbeikamen und auf den Unfall aufmerksam wurden.
Sie informierten sofort die Polizei und die Rettungskräfte, die wenig später am Unfallort eintrafen. In der Zwischenzeit hatten die Passanten den jungen Mann, der fast am Ende seiner Kräfte war, hilfreich unterstützt und zusammen festgehalten.
Nur weil er sich den 800 Meter weiten Weg zum Eingangstor sparen wollte, hatte der junge Mann sein Leben riskiert. Zu seinem Glück war er noch einmal mit einem gewaltigen Schrecken davon gekommen.
Tharathep wurde von den Ärzten erfolgreich behandelt und die Metallspitze aus seinem Hals entfernt. Er erholt sich zurzeit noch in dem Krankenhaus. Die Sanitäter erklärten gegenüber der lokalen Presse dass er ein riesen Glück hatte und vermutlich keine bleibenden Schäden von dem Unfall zurück behalten wird. Er wird wohl das Krankenhaus in ein paar Tagen wieder gesund und munter verlassen können.
Bleibt nur zu hoffen, dass er aus diesem Unfall gelernt hat und das nächste Mal lieber 800 Meter weiterläuft und den regulären Zugang auf das Wohngebiet benutzt.
- Quelle: Chiang Rai Times