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Pestalarm in Thailand

Ein Arzt behandelt einen Patienten in der Manchurai – 1910/11 wütete dort die Lungenpest, der letzte große Ausbruch, bevor 1933 Medikamente dagegen gefunden wurden. Die Lungenpest ist die seltenste, aber die tödlichste Form dieser Krankheit.

In der chinesischen Provinz Qinghai sind mindestens drei Menschen an der Pest gestorben, in einer Stadt wurden 10.000 Bewohner unter Quarantäne gestellt.

Somchai Chakrabhand, Generaldirektor des Seuchenkontrollzentrums erklärte, die Lungenpest würde durch das Bakterium Yersinia pestis ausgelöst, übertragen wird die Krankheit meist durch Insektenstiche (Flöhe), Infektionen durch Lebensmittel, Getränke oder Inhalierung seien selten.

Die Inkubationszeit dauert in der Regel zwischen drei und sieben Tagen, die Patienten haben Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Wenn man nicht behandelt wird, tritt der Tod unter Umständen innerhalb von 24 Stunden ein.

Thais wurden mittlerweile vor Reisen nach China gewarnt, das Seuchenkontrollzentrum befürchtet, daß chinesische Reisende die Pest nach Thailand einschleppen könnte, wo sie zuletzt 1952 ausbrach. tna, National Geographic

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