Nakhon Sawan. Gegen 20 Uhr am Mittwochabend raste der Passagierzug von Chiang Mai nach Nakhon Sawan in eine Horde herumstreunender Büffel, die sich etwa zwei Kilometer vor dem Bahnhof in Nakhon Sawan auf den Schienen herum trieben.
Laut den ersten Berichten in den thailändischen Medien hatte der Zug gerade den Bahnhof Pak Nam Pho, der etwa zwei Kilometer vor dem Bahnhof in Nakhon Sawan liegt verlassen, als der Zug auf eine große Herde herumstreunender Büffel traf, die es sich ausgerechnet auf den Schienen gemütlich gemacht hatte.
Mitarbeiter der staatlichen Eisenbahn waren später vor Ort und sperrten zunächst die gesamte Strecke für den nachfolgenden Zugverkehr ab. Anschließend begannen die Männer mit den Aufräumarbeiten, da zahlreiche tote Büffel auf den Schienen lagen.
Dadurch kam es für alle Züge zu einer Verzögerung von gut drei Stunden, bevor die Mitarbeiter der Bahn die Strecke wieder freigelegt hatten. Die Kadaver der 21 toten Büffel wurden zunächst einfach neben die Strecke gelegt, bevor der Zugverkehr kurz vor Mitternacht wieder seinen Betrieb aufnehmen konnte.
Die Beamten der staatlichen Eisenbahn und die Polizei sind nun auf der Suche nach dem Eigentümer der Büffel. Sobald der Besitzer feststeht, muss er wohl die Verantwortung für die Schäden übernehmen.
- Quelle: Thai PBS, Thai Visa
