BANGKOK. Die thailändische Regierung führte den deutlichen Anstieg der Zahl indischer Touristen, die in Thailand Unterkünfte buchen, auf die Visumfreiheit zurück. Die vom 11. Mai bis 11. November geltende Regelung, die von Regierungssprecher Chai Watcharong angekündigt wurde, soll den Tourismus ankurbeln und die thailändische Wirtschaft beleben.
Diese Initiative folgt auf die Einführung des Destination Thailand Visa (DTV) durch Premierminister Srettha Thavisin und ergänzender Visapolitiken, die das Land für Touristen attraktiver machen sollen. Die jüngsten Daten von Airbnb unterstreichen den Erfolg dieser Maßnahmen und melden einen Anstieg der Buchungen indischer Touristen um 60 % von 2022 bis 2023.
Noch bemerkenswerter ist, dass die Suchanfragen indischer Touristen nach thailändischen Unterkünften auf Airbnb im Jahr 2024 um über 200 % gestiegen sind, insbesondere während der großen Feiertage wie Holi und Ostern.
Die beliebtesten Reiseziele für indische Besucher sind Bangkok, Phuket, Chiang Mai, Krabi und Ko Samui. Chai wies darauf hin, dass die Daten ein erhebliches Interesse indischer Touristen widerspiegeln, insbesondere jüngerer Reisender der Generation Z und Generation Y, die über 80 % der Airbnb-Buchungen ausmachen.
Ihre bevorzugten Unterkünfte reichen von Anwesen mit privaten Pools bis hin zu Unterkünften in der Nähe von Stränden, Nationalparks und geschäftigen Stadtzentren. Normalerweise buchen diese Reisenden in Gruppen von drei bis fünf oder mehr Personen und betonen so den sozialen Charakter ihrer Reisen.
Premierminister Srettha drückte sein Vertrauen in die Visumsfreiheit und andere Tourismusinitiativen aus und betonte ihre Rolle bei der Anziehung ausländischer Touristen. Er glaubt, dass diese proaktiven Maßnahmen die Zahl der Touristen weiter in die Höhe treiben und so das Wachstum der für Thailand so wichtigen Tourismusbranche aufrechterhalten werden. Die Regierung gab außerdem an, dass weitere Maßnahmen geplant seien, um diesen Aufwärtstrend im Tourismus zu verstärken.
- Quelle: ASEAN NOW