Pattaya. Am 23. Oktober erhielt die Polizei in Banglamung einen Hinweis auf ein Haus in Pattaya, in dem bewaffnete und gewalttätige Männer für einen Kredithai arbeiten sollten, der pro Monat rund 30 Millionen Baht unters Volk gebracht hatte. In Zusammenarbeit mit der Polizei von Pattaya machten sie die Beamten unter der Leitung des stellvertretenden Bezirksamt Leiter aus Banglamung, Herr Adirek Maimongkol auf den Weg zu dem betreffenden Haus.
Unter anderem konnten die Ermittler auch 13 Gramm Marihuana, 15 wertvolle und berühmte Amulette, Gold, Edelsteine und zahlreiche Handys im Wert von geschätzten zwei Millionen Baht sicherstellen. Des weiteren wurde auch ein schwarzer Volkswagen von den Offizieren beschlagnahmt. Alle Gegenstände wurden von den Beamten als Beweismaterial sichergestellt und auf das Polizeirevier in Banglamung gebracht.
Bei den weiteren Untersuchungen fanden die Beamten auch zahlreiche Bilder der Männer in den sozialen Netzwerken, auf denen sie sich offenbar ohne Angst vor der Polizei und dem Gesetz mit ihren Waffen präsentierten. Sie sollen so ihre Kunden stets eingeschüchtert und ihre Macht demonstriert haben.
Alle Männer wurden auf die Polizeistation nach Banglamung gebracht. Hier konnten die Ermittler die Männer identifizieren und feststellen, dass sie alle den Behörden bereits bestens bekannt waren und lange Strafregister vorweisen konnten.
Wie die lokale Presse weiter berichtet, handelte es sich bei der Razzia um eine schnelle Polizeiaktion, die unter der Anwendung des Artikels 44 stattgefunden hatte. Der Artikel wurde angewandt, um die Aktionen von einflussreichen und mächtigen Kriminellen zu bekämpfen die darauf abzielen, die soziale und wirtschaftliche Struktur von Thailand zu zerstören.
- Quelle: Pattaya One
