BANGKOK. Eine Mutter und ihr neuer Freund haben ein zweijähriges Mädchen in einer Waschmaschine gefangen. Sie posteten ein Bild von dem, was sie taten, in den sozialen Medien und dachten, andere würden ihrem Bestrafungsstil zustimmen.
Ein 27-Jähriger und eine 25-Jährige stellten sich am 17. Juli 2023 auf der Polizeistation Tha Kham in Bangkok. Gegen das Paar wird Anklage wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt erhoben. Kan Jom Palang, ein berühmter Helfer in Thailand, erhielt Nachrichten über die beiden, die C, ein zweijähriges Mädchen, verletzten. Das kleine Kind war mit blauen Flecken übersät und wurde von den beiden in einer Waschmaschine eingesperrt.
Das Paar hat davon ein Foto gemacht und es in den sozialen Medien gepostet. Der echte Vater war vor zwei bis drei Monaten an einem Stromschlag gestorben. B, die Mutter fand bei A eine neue Liebe und zog mit ihm zusammen.
Den Lehrern des Pflegezentrums und den Dorfbewohnern in der Umgebung ist aufgefallen, dass C oft mit blauen Flecken am Körper auftauchte. Diese blauen Flecken sahen aus wie die Folgen häuslicher Gewalt. Es kam der Tag, an dem A und B ein Bild des Mädchens in einer Waschmaschine posteten.
Die Überschrift lautete: „Das ist es, was böse Mädchen verdienen“. Die Internetnutzer, die den Beitrag gesehen haben, waren alle der gleichen Meinung: Niemand verdient eine solche Behandlung, geschweige denn ein Zweijähriger.
Das Mädchen ist zu jung, um als „schlecht“ oder „böse“ angesehen zu werden. Beide Verdächtigen haben zugegeben, das Mädchen in der Waschmaschine eingesperrt zu haben. Sie gaben auch zu, Gewalt als Strafe eingesetzt zu haben, als C sich „schlecht“ verhielt. Dies geschah oft, wenn sie sie nicht verstehen konnten oder wenn sie ihren Befehlen nicht Folge leistete. Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit hat das Mädchen vorübergehend in seine Obhut genommen. Beide Verdächtigen müssen sich einer strafrechtlichen Verfolgung stellen.
- Quelle: Thai Residents