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Schließung thailändischer Autofabriken löst bei Anlegern Besorgnis aus

BANGKOK. Im Zuge einer erheblichen Umstrukturierung der thailändischen Automobilbranche hat der Verband der thailändischen Industrie (FTI) angesichts der geplanten Schließungen von Produktionsstätten von Suzuki und Subaru Alarm geschlagen.

Das FTI warnt, dass diese Schließungen das Vertrauen der Investoren schädigen und einen Schatten auf die Zukunft der Automobilproduktion des Landes werfen könnten.

Letzten Monat gab Suzuki Motor ( Thailand ) bekannt, dass das Unternehmen bis Ende 2025 sämtliche Fabriken in Thailand einstellen werde. Angesichts sinkender Verkaufszahlen und starker Konkurrenz durch chinesische Elektrofahrzeuge (EVs) fiel es dem Autobauer schwer, sein Geschäft aufrechtzuerhalten.

Ebenso wird Tan Chong Subaru Automotive (Thailand) die Fahrzeugproduktion bis zum Ende dieses Jahres einstellen, nachdem das Unternehmen fünf Jahre in Folge finanzielle Verluste erlitten hat.

Supoj Sukpisan, Präsident des Auto Parts Clubs der FTI, merkte an, dass Suzuki auf dem thailändischen Markt erhebliche Schwierigkeiten habe. Die intensive Konkurrenz chinesischer Autohersteller veranlasste Suzuki dazu, die Preise um fast 100.000 Baht pro Stück zu senken.

Trotz dieser Bemühungen sank die Produktion der Öko-Autos von Suzuki von rund 8.000 Einheiten pro Monat auf weniger als 1.000 Einheiten.

Auch in den Werken von Subaru, wo Teile aus Japan und Malaysia importiert und in Thailand montiert werden mussten, ging die Produktivität zurück. Versuche, diesen Rückgang durch eine Verlagerung der Produktion umzukehren, waren erfolglos.

Obwohl diese Schließungen aufgrund der bereits reduzierten Produktionsmengen möglicherweise keine unmittelbaren, schwerwiegenden Auswirkungen auf die lokalen Autoteileunternehmen haben, besteht die Gefahr, dass sie neue Investitionen in diesem Sektor verhindern. Um die finanzielle Belastung zu veranschaulichen: Suzukis Umsatz in Thailand belief sich 2023 auf 7,03 Milliarden Baht, bei einem Verlust von 264 Millionen Baht.

Subaru Thailand meldete einen Umsatz von 2,07 Milliarden Baht und einen Verlust von insgesamt 377 Millionen Baht.

 

Im Zuge einer erheblichen Umstrukturierung der thailändischen Automobilbranche hat der Verband der thailändischen Industrie (FTI) angesichts der geplanten Schließungen von Produktionsstätten von Suzuki und Subaru Alarm geschlagen.
Das FTI warnt, dass diese Schließungen das Vertrauen der Investoren schädigen und einen Schatten auf die Zukunft der Automobilproduktion des Landes werfen könnten.

 

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Hoffnung laut FTI bestehen. Japanische Autohersteller halten Thailands Autoteile-Lieferkette und qualifizierte Arbeitskräfte weiterhin für robust. Darüber hinaus sind die geplanten Investitionen japanischer Autohersteller vielversprechend.

Toyota und Honda planen in den nächsten fünf Jahren jeweils 50 Milliarden Baht, Isuzu 30 Milliarden Baht und Mitsubishi 20 Milliarden Baht zu investieren.

Während sich die Branche auf diese Schließungen vorbereitet, werden alle Augen auf die künftige Entwicklung gerichtet sein, um die langfristigen Auswirkungen auf die thailändische Automobillandschaft abzuschätzen.

 

 

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