BANGKOK. Das thailändische Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft hat eindringlich vor einer Falschmeldung gewarnt, die eine neue Regelung behauptet, wonach die visafreie Einreise für Ausländer auf zwei Besuche pro Jahr beschränkt sei. Dies geschieht im Rahmen der laufenden Bemühungen des Ministeriums, die Verbreitung von Falschnachrichten zu bekämpfen, die eine erhebliche Bedrohung für die Sicherheit und die soziale Stabilität darstellen.
Die Aufdeckung irreführender Informationen hat die Bemühungen verstärkt, die Öffentlichkeit für technologiebezogene Kriminalität zu sensibilisieren. Thailands Anti-Fake-News-Zentrum verarbeitete am 15. Januar 2026 157.300 Online-Nachrichten, von denen 4.815 einer Überprüfung bedurften. Soziale Medienplattformen identifizierten den Großteil der fehlerhaften Inhalte, während ein geringer Anteil vom offiziellen Line-Kanal stammte.
Die Falschmeldung, die große Aufmerksamkeit erregte, suggerierte eine neue Regelung zur Begrenzung der visafreien Einreisen. Das Einwanderungsbüro bestätigte, dass diese Behauptung völlig haltlos sei und versicherte, dass keine Änderungen an den bestehenden Gesetzen vorgenommen wurden. Das Büro setzt weiterhin die geltenden Bestimmungen durch und überwacht die häufigen Grenzübertritte, sogenannte „Visa-Runs“, genau.
Zu den weiteren verbreiteten Falschinformationen zählten falsche Gesundheitsbehauptungen, Anschuldigungen über Finanzaktivitäten im Vorfeld von Wahlen sowie Falschmeldungen über Online-Lotterien und die Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Das Ministerium betonte, wie wichtig es sei, Quellen vor der Weitergabe von Informationen zu überprüfen, um Missverständnisse und gesellschaftliche Unruhen zu vermeiden.
Mit Blick auf die Zukunft konzentriert sich das Ministerium darauf, das öffentliche Bewusstsein und die Wachsamkeit angesichts zunehmender Online-Desinformation zu stärken. Bürgerinnen und Bürger werden dazu angehalten, Informationen über offizielle Kanäle zu überprüfen und beim Teilen unbestätigter Nachrichten Vorsicht walten zu lassen. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Förderung digitaler Kompetenzen, um persönliche Daten zu schützen und das Vertrauen der Gesellschaft zu erhalten, berichtete Khaosod.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die thailändischen Behörden haben eine falsche Behauptung über Visabeschränkungen widerlegt.
- Die Behörden bearbeiteten 157.300 Nachrichten, von denen 4.815 einer Überprüfung bedurften.
- Das Ministerium appelliert an die Öffentlichkeit, Nachrichten vor der Weiterverbreitung anhand offizieller Quellen zu überprüfen.
- Quelle: ASEAN Now, Khaosod