ThailandTIP

Nach der Rama-II-Tragödie geht die Regierung hart gegen unsichere Bauunternehmen vor.

BANGKOK. Nach einem weiteren Unfall auf der Rama-II-Straße geht die thailändische Regierung verstärkt gegen Bauunternehmen vor, die die Sicherheitsstandards nicht einhalten. Premierminister Anutin Charnvirakul kündigte diesen Schritt nach wiederholten Vorfällen an und erklärte, dass Bauverträge künftig durch Verwaltungsanordnungen ersetzt würden, um die Bürger zu schützen. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf den dritten Baustellenunfall innerhalb einer Woche, darunter ein kürzlich erfolgter Straßeneinsturz.

 

Nach einem weiteren Unfall auf der Rama-II-Straße geht die thailändische Regierung verstärkt gegen Bauunternehmen vor, die die Sicherheitsstandards nicht einhalten. Premierminister Anutin Charnvirakul kündigte diesen Schritt nach wiederholten Vorfällen an und erklärte, dass Bauverträge künftig durch Verwaltungsanordnungen ersetzt würden, um die Bürger zu schützen. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf den dritten Baustellenunfall innerhalb einer Woche, darunter ein kürzlich erfolgter Straßeneinsturz.

Forensiker untersuchen die Unfallstelle eines Zugunglücks, einen Tag nachdem ein Baukran in einen Personenzug in der Provinz Nakhon Ratchasima in Thailand gestürzt war, Donnerstag, 15. Januar 2026. (AP Photo/Sakchai Lalit)

 

Am Donnerstag ereignete sich auf einer Hochstraßenbaustelle an der Rama II Road ein Kranunfall, bei dem zwei Menschen starben und fünf weitere verletzt wurden. Dieser Vorfall folgt auf einen tragischen Kranunfall in Nakhon Ratchasima, bei dem ein Kran auf einen Zug stürzte und 30 Menschen tötete sowie 69 verletzte. Anutin ordnete daraufhin an, dass das thailändische Verkehrsministerium die Verträge mit Italian-Thai Development Plc kündigt und rechtliche Schritte einleitet. Gleichzeitig werden die Sicherheitsstandards aller Bauprojekte überprüft.

Auf die Bedenken der Öffentlichkeit hinsichtlich der Sicherheit antwortete Herr Anutin, dass die jüngste Straßenabsenkung am Samstag auf ein geplatztes Wasserrohr und nicht auf bauliche Mängel zurückzuführen sei. Durch den Einsturz entstand ein Erdloch, in das ein Pickup-Truck stürzte; es wurden jedoch keine Verletzten gemeldet. Rettungskräfte wurden umgehend entsandt, und die Reparaturarbeiten sind im Gange.

Bauingenieure, darunter Prof. Amorn Pimanmas, vermuten, dass Bodenbewegungen und unzureichende Stützkonstruktionen solche Bodensenkungen verursachen können und betonen die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen. Die laufenden Untersuchungen zum Vorfall in Nakhon Ratchasima sollen klären, ob Fahrlässigkeit oder Geräteausfall die Ursache war. Die Polizei hat Ingenieure des ITD befragt, und forensische Experten untersuchen weiterhin die Ursachen.

Die entschiedene Haltung der Regierung hinsichtlich der Verantwortlichkeit von Bauunternehmen unterstreicht die strengen Maßnahmen, die sie zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ergreift. Während die Untersuchungen andauern, liegt der Fokus weiterhin auf der Verhinderung von durch Fahrlässigkeit verursachten Gebäudeschäden, berichtete die Bangkok Post.

Wichtigste Erkenntnisse

 

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