BANGKOK. Das Straßenbauamt teilt mit, dass es das Ergebnis einer formellen Untersuchung des Einsturzes eines Betonbalkens und eines Baukrans auf der Rama II Road abwarten wird, bevor es über eine Kündigung des Vertrags mit Italian-Thai Development Plc entscheidet. Es warnt davor, dass der Vorfall bereits die Pläne zur Eröffnung eines großen Autobahnprojekts beeinträchtigt hat .
Generaldirektor Piyapong Jiwattanakulphaisal erklärte, der Unfall habe den Zeitplan für die Eröffnung der Autobahn 82 beeinflusst, deren Inbetriebnahme ursprünglich für April 2026 geplant war. Er bestätigte, dass sich der ursprüngliche Zeitplan nun voraussichtlich verzögern werde und dass noch kein neuer offizieller Eröffnungstermin festgelegt werden könne, da die Behörden eine obligatorische 60-tägige Baustellensperrung einplanen und umfassende Sicherheitsprüfungen durchführen müssten. Er betonte, die Autobahn werde nicht für den Verkehr freigegeben, solange ein Risiko bestehe.
Der Einsturz ereignete sich während Bauarbeiten an der Rama-II-Straße und löste umgehend Sicherheitsbedenken aus, woraufhin die Behörden die Arbeiten im betroffenen Bauabschnitt einstellten. Im Anschluss an den Vorfall ordnete das Straßenbauamt der Italian-Thai Development Plc an, die Bauarbeiten im Rahmen des Vertrags bis zum Abschluss der Untersuchungen auszusetzen. Das Unternehmen war als privater Auftragnehmer an dem Projekt beteiligt.
Herr Piyapong erklärte, dass die Behörde noch nicht über eine Kündigung des Vertrags entschieden habe. Eine solche Entscheidung müsse erst nach Abschluss der Untersuchung und Festlegung eindeutiger Ergebnisse getroffen werden. Die Ermittlung der Einsturzursache benötige Zeit, da sie forensische Ingenieurverfahren umfasse, darunter die Sammlung und Untersuchung von Beweismitteln gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und in Abstimmung mit den Polizeibeamten. Er fügte hinzu, dass die Untersuchung nicht beschleunigt oder die üblichen rechtlichen Schritte umgangen werden könnten.
Die Straßenbaubehörde verfolgt nach dem Vorfall drei parallele Maßnahmen. Erstens wird eine Untersuchung zur Ermittlung der Unfallursache durchgeführt, die von Gremien des Verkehrsministeriums und der Straßenbaubehörde geleitet wird. Zweitens prüft die Rechtsabteilung der Behörde die Vertragsbedingungen und die beigefügten Dokumente, um festzustellen, ob Gründe für eine Kündigung des Vertrags vorliegen. Drittens wird ein Ausschuss eingerichtet, der sich auf eine mögliche Vertragsbeendigung vorbereitet.
Dieser Vorbereitungsausschuss setzt sich aus Vertretern der Generalstaatsanwaltschaft und der Rechnungsprüfungsbehörde zusammen und soll sicherstellen, dass jede Entscheidung rechtlich einwandfrei ist und die Interessen des Staates schützt. Herr Piyapong erklärte, diese Schritte dienten der sorgfältigen, transparenten und rechtmäßigen Bearbeitung des Falls.
Khoasod berichtete, dass die Behörden den Projektzeitplan nach Abschluss der Untersuchung und der Sicherheitsprüfungen neu bewerten werden. Jede Entscheidung über eine Vertragsbeendigung hängt von den Ergebnissen der Untersuchung und den rechtlichen Bewertungen ab. Die Behörde bekräftigte, dass die öffentliche Sicherheit weiterhin oberste Priorität habe und die Autobahn erst dann eröffnet werde, wenn alle Risiken vollständig beseitigt seien.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die Straßenbaubehörde wird die Ergebnisse der Untersuchung abwarten, bevor sie über die Annullierung des italienisch-thailändischen Vertrags entscheidet.
- Die Pläne zur Eröffnung der Autobahn Nr. 82 im April 2026 werden sich nach dem Einsturz der Rama II Road voraussichtlich verzögern.
- Die Bauarbeiten wurden bis zum Abschluss der forensischen Ingenieur- und Rechtsprüfungen eingestellt.
- Quelle: ASEAN Now, Khaosod