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Die königlich thailändische Luftwaffe plant die erste Ausbildung einer Kampfpilotin.

BANGKOK. Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat die Ausrichtung der Veranstaltung „LUFTKRAFT DER NÄCHSTEN GENERATION“ angekündigt. Dies ist Thailands erster offizieller Vorstoß zur Ausbildung von Kampfpilotinnen. Die Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Rekrutierung weiblicher Offiziere im Pilotenkorps zu schärfen und signalisiert einen bedeutenden Wandel in der militärischen Luftfahrtpolitik.

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 2. Februar, im Nationalen Luftfahrtmuseum der Königlich Thailändischen Luftwaffe statt. Luftmarschall Seksan Kantha, Oberbefehlshaber der Königlich Thailändischen Luftwaffe, wird die Zeremonie leiten und damit die Bedeutung der Initiative auf höchster Kommandoebene unterstreichen.

Das Programm ist Teil einer umfassenderen Öffentlichkeitskampagne, die Frauen zur Bewerbung für die Pilotenausbildung ermutigen soll. Es soll die Grundlage für die Ausbildung der ersten thailändischen Kampfpilotinnen schaffen – eine Rolle, die Frauen in der thailändischen Luftwaffe bisher verwehrt blieb.

Laut RTAF wird die Veranstaltung eine spezielle Informationsveranstaltung von Vertretern der Flugschule Kamphaeng Saen in der Provinz Nakhon Pathom beinhalten. Sie werden detaillierte Erläuterungen zum Bewerbungsverfahren und den Auswahlprüfungen für die Pilotenausbildung geben.

 

Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat die Ausrichtung der Veranstaltung „LUFTKRAFT DER NÄCHSTEN GENERATION“ angekündigt. Dies ist Thailands erster offizieller Vorstoß zur Ausbildung von Kampfpilotinnen. Die Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Rekrutierung weiblicher Offiziere im Pilotenkorps zu schärfen und signalisiert einen bedeutenden Wandel in der militärischen Luftfahrtpolitik.

 

Die Teilnehmer werden außerdem von der ersten Gruppe weiblicher Offiziere hören, die als Pilotinnen in der Königlich Thailändischen Luftwaffe dienen. Diese Offizierinnen werden voraussichtlich ihre Erfahrungen und Perspektiven im Dienst für das Land in luftfahrttechnischen Funktionen schildern und Einblicke in ihre Ausbildung und ihre operativen Aufgaben geben.

Luftmarschall Seksan hat bereits die Gründe für die Ausweitung der Rekrutierung auf Frauen in der Kampffliegerei erläutert. Derzeit fliegen sieben Pilotinnen der Königlich Thailändischen Luftwaffe Transportflugzeuge, und die Rekrutierung weiterer Pilotinnen ist für dieses Jahr geplant.

Er merkte an, dass Thailands sinkende Geburtenrate den Pool an männlichen Kandidaten, die traditionell an einer Karriere als Kampfpilot interessiert sind, verringert hat. Die Öffnung der Rekrutierung für Frauen wird daher als praktische Maßnahme angesehen, um künftigen Mangel an Kampfpiloten vorzubeugen.

Die Luftwaffe verwies zudem auf internationale Präzedenzfälle und wies darauf hin, dass Frauen in Ländern wie den USA und in ganz Europa als Kampfpilotinnen eingesetzt werden. Offizielle Stellen betonten, dass dieser Schritt mit umfassenderen organisatorischen Veränderungen einhergeht, darunter die Umbenennung der Vereinigung der Ehefrauen von Angehörigen der Luftwaffe in Vereinigung der Ehepartner von Angehörigen der Luftwaffe und die formelle Anerkennung von Geschlechtervielfalt und -gleichstellung.

Matichon berichtete, dass die Veranstaltung „NEXT GENERATION AIR POWER“ als Grundlage für künftige politische und rekrutierungsbezogene Änderungen dienen soll. Sie stellt einen Schritt hin zu einer langfristigen Planung dar, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten und gleichzeitig den sich wandelnden sozialen und demografischen Gegebenheiten in Thailand Rechnung zu tragen.

Wichtigste Erkenntnisse

 

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