CHON BURI – Die Polizei von Pattaya hat am Dienstag in Zusammenarbeit mit der Touristenpolizei zwei jugendliche Verdächtige festgenommen, nachdem ein Australier in einer Pension im Süden von Pattaya niedergestochen und um 6.000 australische Dollar (etwa 140.000 Baht) beraubt worden war.
Das Opfer, der 45-jährige Alikosh Ghulam, gab gegenüber der Polizei an, er habe am späten Montagabend zwei Personen, die er für Frauen hielt, auf sein Zimmer eingeladen. Als er bemerkte, dass es sich um Transgender-Personen handelte, kam es zu einem Streit. Eine der beiden stieß ihn ins Badezimmer und stach ihm mit einem scharfen Gegenstand in die rechte obere Brustregion, bevor sie mit seinem Bargeld flüchteten.
Jugendliche wegen bewaffneten Raubüberfalls auf einen australischen Touristen festgenommen. (Foto: Amporn Sangkaew)
Das Opfer wurde in die rechte obere Brust gestochen. Ghulam suchte ärztliche Hilfe auf, bevor er Anzeige bei der Polizei von Pattaya erstattete.
Die Beamten spürten die Verdächtigen in einer Wohnung nahe dem Tatort auf und nahmen sie kurz darauf fest. Die beiden – der 17-jährige Phi und der 16-jährige Priew, beide minderjährig – gestanden den Angriff. Sie wurden wegen bewaffneten Raubes in gemeinschaftlicher Tat angeklagt und der Polizei von Pattaya zur weiteren Bearbeitung übergeben. Eine Schere und Bargeld wurden als Beweismittel sichergestellt.
Die Polizei erklärte, dass Vorfälle dieser Art, bei denen vorwiegend Transgender-Personen Touristen ins Visier nehmen, Pattayas Image als Reiseziel schädigen. Obwohl Straftaten in privaten Räumen schwer zu verhindern seien, versicherten die Beamten, dass sie weiterhin so schnell wie möglich gegen Verdächtige vorgehen würden.
- Quelle: Bangkok Post