Phuket. Am Sonntag funkte der Kapitän des Frachtschiffs MV Kota Teguh die thailändische Marine auf Phuket an und bat um Unterstützung bei der Bergung von vier schiffbrüchigen Ausländern.
Der Kapitän hatte die vier Ausländer etwa 52 nautische Seemeilen vor Phuket auf einer dahintreibenden Yacht gesichtet und sofort seine Fahrt gestoppt um die vier Personen an Bord zu nehmen.
Während die erschöpften Ausländer von der Mannschaft mit Essen und Trinken versorgt wurden, informierte der Kapitän die thailändische Marine auf Phuket und bat um Unterstützung.
Die Schiffbrüchige Besatzung erklärte gegenüber der Marine, dass mitten auf hoher See ihr Motor ausgefallen sei. Sie hätten dann ein Segel gesetzt aber bei der Aktion sei ihr Hauptmast zu Bruch gegangen. Die kanadischen und britischen Seeleute sagten aus, dass sie dann fünf Tage auf der führerlosen Yacht im Meer getrieben wären.
Die Marine konnte die beschädigte „Kiss“ ins Schlepp nehmen und gemeinsam mit der geretteten Besatzung wieder zurück in den Hafen auf Phuket schleppen. Hier kamen sie am frühen Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr an und wurden anschließend zur medizinischen Betreuung in das Vachira Krankenhaus auf Phuket gebracht.
- Quelle: PhuketGazette
