Pattaya. Mitte des Monats wurden in den sozialen Netzwerken zahlreiche Bilder von Besuchern des beliebten Elephant Kingdom hochgeladen, die eine der meistbesuchten Spektakel der Touristenattraktion zeigt. Touristen können hier auf einer schwimmenden Plattform auf einem See Krokodile füttern. Viele Kommentare halten diese Aktion für sehr gewagt und fürchten, dass es irgendwann zu einem Unfall kommen könnte.
Nur einen Tag später besuchten lokale Reporter erneut die Krokodilfarm und stellten dabei mit Erstaunen fest, dass der Park trotz dem Entzug der Lizenz weiterhin geöffnet und gut besucht war. Ebenso stellten sie fest, dass auch die Krokodil-Fütterungs-Aktion mit an Bambusstangen befestigten Hühnern nach wie vor in Betrieb war. Offenbar hielten es die Betreiber nicht für notwendig, den Anordnungen der Behörden Folge zu leisten.
Selbst die Direktorin der Tourismusbehörde, Frau Suladda Sarutilawan hat die Bilder gesehen und findet diese Touristenattraktion mehr als riskant und fürchtet vermutlich nicht zu Unrecht, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis hier der erste Unfall passiert.
Uthen Yangprapakorn, der Direktor der Attraktion war dieses Mal persönlich vor Ort und führte die Beamten nach der Begrüßung über das Gelände. Herr Uthen erklärte dabei den Sicherheitsexperten, dass sein Betrieb drei Stufen für die Sicherheit der Besucher einhalten würden.
Als erstes würde man auf das Gewicht der Besucher auf der Plattform achten und nie gleichzeitig mehr als 10-15 Leute auf die schwimmende Plattform lassen. Außerdem würden seine Mitarbeiter immer auf die Windrichtung achten und bei Bedarf die Plattform, die an Stahlseilen befestigt ist, schnellstens wieder an Land ziehen. Als drittes habe man genügend Ausrüstung vor Ort, um im Falle eines Unfalls sofort reagieren zu können.
Bei einer näheren Betrachtung der Anlage durch die Experten wurde festgestellt, dass das von dem Betreiber installierte System sicher sein sollte. Trotzdem empfahlen die Sicherheitsexperten und die anwesende Offiziere dem Direktor, dass Layout der Flösse genau zu erklären. Weiterhin sollen alle Mitarbeiter die mit der Anlage arbeiten genau für einen Notfall ausgebildet werden. Außerdem wurde der Betreiber aufgefordert, auf das Alter der Besucher auf dem Floss zu achten.
Herr Uthen war von der Sicherheit seiner schwimmenden Plattform derart überzeugt, dass er den Beamten ein erstauntes Angebot machte. Er erklärte, dass seine Mitarbeiter im Laufe der letzten 12 Jahre, in denen die Lizenz des Betriebes bereits zweimal erneuert wurde, die Sicherheit der Flöße mehrfach überarbeitet hätten und die aktuellen Plattformen bereits die fünfte Entwicklungsstufe hinter sich hätten.
Seine Flöße seien derart sicher, behauptete er, dass es keiner Gruppe gelingen würde, so ein Floß innerhalb von fünf Minuten zum Sinken zu bringen. Um seinen Worten mehr Kraft zu verleihen versprach er, dass er der Gruppe die es schafft, so ein Floss innerhalb von fünf Minuten zu versenken, eine Prämie von fünf Millionen Baht zahlen werde.
Ob der Betrieb nun weiter geöffnet bleibt, wurde bisher von den Behörden noch nicht bekannt gegeben.
- Quelle: PattayaDailyNews
