Phuket. Der starke Monsun in den südwestlichen Küstenprovinzen peitscht über die Andamanensee und bringt bis zu vier Meter hohe Wellen an die Strände in den beliebten Touristengebieten. Um die Menschen davor zu warnen, im Meer zu schwimmen oder in den Wellen zu spielen, haben die zuständigen Behörden die Anordnung erteilt, an allen Stränden in den Touristengebieten rote Flaggen aufzustellen.
Alle Büros des Zentrums für Katastrophenschutz in den fünf betroffenen Provinzen sind in Alarmbereitschaft und rund um die Uhr besetzt und im Einsatz, sagte Herr Wamae weiter.
In seiner Erklärung betonte der Leiter des Zentrums für Katastrophenschutz weiter, dass die beiden wichtigsten Provinzen, die von seinen Mitarbeitern überwacht werden, Phuket und Phang Nga sind.
Außerdem sei in den beiden Provinzen die Gefahr von Sturzfluten besonders hoch, fügte er weiter hinzu.
Am Patong Strand auf Phuket, wo es besonders viele Touristen gibt, die größtenteils aus China kommen, wurden ebenfalls gut sichtbar zahlreiche rote Fahnen aufgestellt. Gerade die Chinesen kommen an den Strand in Patong, da sie das Meer sehr lieben, fügte Herr Wamae hinzu.
Zusätzlich zu den roten Fahnen wurden ebenfalls Warnschilder in drei Sprachen aufgestellt. Die Schilder warnen in Thai, in Chinesisch und in Englisch vor den Gefahren am Strand und im Wasser. Alle Badegästen und Touristen werden dringend davor gewarnt, bei den rauen Wetterbedingungen ins Wasser zu gehen oder in den bis zu vier Meter hohen Wellen zu spielen.
Allen Beamten der zuständigen Behörden wurde gesagt, dass sie die Wettersituation 24 Stunden rund um die Uhr genau verfolgen und überwachen sollen. Weiterhin wurden bereits sogenannte schnelle Eingreiftrupps gebildet und alle vorhandenen Maschinen vorbereitet, um den Opfern bei Bedarf sofort zu Hilfe einen zu können.
Personen die in Not geraten sind, die Behörden über einen Notfall informieren möchten oder Hilfe brauchen, können die Behörden 24 Stunden rund um die Uhr über die Notruf Nummer 1784 anrufen
- Quelle: Katastrophenschutzamt, Thai Residents
