CHIANG MAI. Drei Dörfer in den Bezirken Mueang und Hang Dong in Chiang Mai wurden von der Provinzverwaltung zu Katastrophengebieten erklärt, da die Menschen in der nördlichen Hauptstadt durch PM 2,5 Staub erstickt werden, dessen Wert um ein Vielfaches höher ist, als Thailands Sicherheitsstufe von 50 -Mikrometer in vielen Bereichen.
Der stellvertretende Gouverneur Chatchawarl Panya gab am Freitag im Namen des Gouverneurs eine Ankündigung heraus, in der er das Dorf 7 im Unterbezirk Bang Pong des Bezirks Hang Don, das Dorf 3 im Unterbezirk Mae Hia und das Dorf 12 im Unterbezirk Suthep des Bezirks Mueang zu Katastrophengebieten erklärte.
Gemäß dem Public Disaster Prevention and Mitigation Act werden nun die Regierung und lokale Regierungsbehörden sowie relevante Teile des Privatsektors eingreifen, um den Bewohnern der drei Dörfer innerhalb von drei Monaten Hilfe zu leisten.
Chiang Mai ist gestern (Samstag) wieder in PM 2,5 Staub gehüllt, insbesondere im Unterbezirk Mueang Na des Bezirks Chiang Dao, wo heute Morgen um 10 Uhr PM 2,5 mit 341 Mikron gemessen wurde.
Die Geo-Informatics Space Technology Development Agency (GISTDA) meldete gestern 508 Hotspots in Chiang Mai, gefolgt von 379 Hotspots in Mae Hong Son und 335 in Chiang Rai.
In Chiang Mai wurden heute um 10 Uhr hohe PM 2,5 Werte im Unterbezirk Si Phum (197 Mikrometer), im Unterbezirk Chang Phuek (196 Mikrometer), im Unterbezirk Suthep (182 Mikrometer) und im Unterbezirk Mueang Na sowie im Bezirk Chiang Dao (341 Mikron) gemeldet.
- Quelle: Thai PBS World