BANGKOK. In den letzten 18 Monaten seien mehr als 365.000 Betrugsfälle eingereicht worden, mit einem Gesamtschaden von 45 Milliarden Baht, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Karom Phonphonklang am Donnerstag.
Er machte diese Bemerkung als Reaktion auf die kumulativen Beschwerdedaten, die auf „thaipoliceonline.com“ verfügbar sind. Die von der Royal Thai Police (RTP) bereitgestellten Daten reichen vom 1. März letzten Jahres bis zum 30. September dieses Jahres.
Die Daten zeigten, dass Menschen über die Webseite der Polizei 365.547 Betrugsbeschwerden eingereicht hatten. Sie verursachten einen Gesamtschaden von 45,7 Milliarden Baht und 167.347 Mule-Konten im Wert von 11,25 Milliarden Baht wurden eingefroren.
Herr Karom sagte, die meisten Beschwerden beträfen Online Shopping Betrug, wobei 100.694 Fälle einen Schaden von 1,9 Milliarden Baht verursachten.
Weitere beliebte Betrügereien waren Kreditbetrug (33.517 Fälle), Investitionsbetrug (22.740 Fälle), Drohbetrug durch Callcenter (20.474 Fälle), die Identitätsfälschung anderer, um Menschen zu Geldüberweisungen zu ermutigen (9.664 Fälle) und die Täuschung von Opfern, Geld zu überweisen gegen eine Belohnung (8.697 Fälle).
Es folgten Online Shopping Betrug (8.107 Fälle), die Täuschung von Opfern zur Installation verdächtiger Apps (4.786 Fälle), die Eingabe gefälschter Daten in ein Computersystem (2.972 Fälle), Liebesbetrug (2.167 Fälle), Betrug mit digitalen Vermögenswerten (1.229 Fälle) und Computer-Hacking (79 Fälle).
Herr Karom forderte die Menschen auf, wachsam gegenüber Betrügern zu bleiben, da diese zunehmend auf komplexere Techniken zurückgreifen, um ihre Opfer zu täuschen. Obwohl die Regierung den Menschen empfiehlt, ihre Cybersicherheit zu verbessern, werden immer noch viele Opfer der Brtrüger.
Herr Karom warnte die Menschen vor gefälschten Online-Beschwerdewebsites, die versuchen, Beschwerdeführer davon zu überzeugen, auf verdächtige Links zu klicken. Menschen könnten Online-Beschwerden nur online über die Webseite „thaipoliceonline.com“ einreichen, sagte er.
Er machte diese Bemerkung als Reaktion auf die kumulativen Beschwerdedaten, die auf „thaipoliceonline.com“ verfügbar sind. Die von der Royal Thai Police (RTP) bereitgestellten Daten reichen vom 1. März letzten Jahres bis zum 30. September dieses Jahres.
Neben der RTP-Website kann man sich für weitere Informationen auch an die Hotline „1441“ oder „081-866-3000“ wenden.
Unterdessen wurde am Donnerstag ein 41-jähriger Kambodschaner, Saruon Loem, von der Provinzpolizei Sa Kaeo und der Polizei von Klong Luk auf dem Grenzmarkt Rong Kluea im Bezirk Aranyaprathet von Sa Kaeo geschnappt, als er versuchte, 13,5 Millionen Baht Bargeld aus Kambodscha hineinzuschmuggeln.
Die Polizei sagte, er habe behauptet, er sei von einem Landsmann namens Herrn Pia angeheuert worden, um Geld von einem thailändischen Bankmanager entgegenzunehmen und zu schmuggeln. Er sagte, er bekäme 10.000 Baht im Monat.
- Quelle: Bangkok Post