BANGKOK. Premierminister Anutin Charnvirakul hat proaktiv einen Sonderausschuss zur Bekämpfung der wiederkehrenden Überschwemmungsprobleme Thailands eingesetzt und dabei Lehren aus den verheerenden Überschwemmungen von 2011 und diesem Jahr gezogen. Der Ausschuss, dem über 30 Mitglieder angehören, hat sich zum Ziel gesetzt, Strategien zur Minderung künftiger Katastrophen zu entwickeln und betroffenen Regionen schnellstmöglich zu helfen.
Anutin erließ am 1. Dezember eine Anordnung zur Einsetzung dieses Komitees und verwies dabei auf die schweren Überschwemmungsschäden in Zentralthailand, insbesondere in Songkhla. Das von Anutin geleitete Komitee wird sich damit befassen, wie Überschwemmungen in verschiedenen Regionen, verschärft durch den Klimawandel, künftig verheerende Folgen haben könnten und daher wirksame Präventionsmaßnahmen erforderlich sind.
Das Komitee setzt sich aus stellvertretenden Ministerpräsidenten, Staatssekretären verschiedener Ministerien und weiteren hochrangigen Beamten zusammen. Zu ihren Aufgaben gehört die Untersuchung vergangener Überschwemmungsereignisse, insbesondere im Bezirk Hat Yai, sowie die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen, darunter Frühwarnsysteme, Katastrophenhilfe und Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge. Die Initiative beinhaltet auch einen Vergleich mit international bewährten Verfahren zur Hochwasservorsorge und -minderung.
Der Ausschuss hat den Auftrag, seine Studie innerhalb von drei Monaten abzuschließen und einen Bericht zur Genehmigung durch das Kabinett vorzulegen. Die genehmigten Maßnahmen werden in Thailands nationalen Katastrophenschutzplan integriert. Anschließend werden Strategien zur Verbesserung der Hochwasservorsorge mit der Öffentlichkeit geteilt, berichtete die Zeitung „The Nation“.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein über 30-köpfiges Komitee unter dem Vorsitz von Anutin soll sich mit Hochwasserproblemen befassen.
- Der Fokus sollte darauf liegen, aus den Überschwemmungen der Jahre 2011 und 2023 zu lernen, um die Vorsorge für zukünftige Katastrophen zu verbessern.
- Der Bericht wird in drei Monaten erwartet; die Empfehlungen sollen in die nationale Strategie einfließen.
- Quelle: ASEAN Now, The Nation Thailand