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Phuket schlägt Alarm wegen zunehmender Verschwendung

PHUKET. Phuket schlägt Alarm wegen zunehmender Verschwendung. Der Bürgermeister ist unzufrieden damit, dass andere lokale Verwaltungen auf der Touristeninsel untätig bleiben.

Die Verantwortlichen in Phuket City sind alarmiert über die zunehmende Abfallmenge, die mittlerweile die Kapazität der Stadt zur Abfallbeseitigung übersteigt, und fordern andere lokale Verwaltungen dringend auf, ihre Selbstzufriedenheit aufzugeben und sich dem Kampf gegen den Müll anzuschließen.

Phukets Bürgermeister Supachok La-ongpetch äußerte sich am Donnerstag in einem Treffen mit Gouverneur Nirat Pongsitthithavorn frustriert über die Hindernisse für eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung auf der Touristeninsel.

Das Treffen wurde einberufen, da die Sorge um die zunehmende Müllansammlung auf der Insel besteht, während die Gemeinde selbst mit der Müllbeseitigung zu kämpfen hat.

 

Die Verantwortlichen in Phuket City sind alarmiert über die zunehmende Abfallmenge, die mittlerweile die Kapazität der Stadt zur Abfallbeseitigung übersteigt, und fordern andere lokale Verwaltungen dringend auf, ihre Selbstzufriedenheit aufzugeben und sich dem Kampf gegen den Müll anzuschließen.

Die Mülldeponien auf Phuket wachsen in einem nicht nachhaltigen Tempo, da die einzige Müllverbrennungsanlage der Insel in der Gemeinde Phuket nur etwa 40 % des täglich anfallenden Gesamtmülls verarbeiten kann. (Foto: Achadthaya Chuenniran)

 

Die Insel produziert täglich etwa 1.200 Tonnen Abfall, und die Müllverbrennungsanlagen der Gemeinde können nur 500 Tonnen oder 40 % der Gesamtmenge verarbeiten. Der Rest wird auf Deponien in anderen Teilen der Provinz gebracht, die zunehmend überlastet sind

Laut den Angaben der Umweltbehörde werden in Phuket lediglich 10 % des Mülls recycelt, 60 % davon sind organische Abfälle.

Herr Supachok sagte, er erwarte, dass die Abfallmenge aufgrund des zunehmenden Urlaubstourismus bis Ende dieses Monats auf 1.500 Tonnen pro Tag ansteigen werde.

Die Abfallentsorgung obliegt den örtlichen Verwaltungsbehörden. Im Fall von Phuket ist dies die Gemeinde Nakhon Phuket, die auch Abfälle anderer Kommunen in der Provinz entgegennimmt.

Die Gemeinde hat 72.000 Einwohner, während die Provinz insgesamt eine ständige Bevölkerung von etwa 450.000 hat, die in der Hochsaison des Tourismus auf eine Million ansteigen kann.

Der Bürgermeister erklärte, er glaube, die Gemeinde tue mehr als ihren gerechten Anteil zur Abfallbewirtschaftung. Momentan sehe er keine langfristige Lösung, da die Gemeinde versuche, die Situation von Tag zu Tag zu bewältigen, während andere Kommunen wenig Interesse an einer Abfallreduzierung zeigten.

„Wir haben andere lokale Verwaltungen in Phuket gebeten, uns bei der Reduzierung des Abfallaufkommens an der Quelle zu helfen. Wir sind jedoch mit deren Rückmeldung etwas unzufrieden“, sagte Herr Supachok.

Die Gemeinde berechnet anderen lokalen Behörden 520 Baht pro Tonne für die Abfallentsorgung. Dieser Tarif gilt seit 2009, und die meisten lokalen Verwaltungen weigern sich, neue Verträge zu unterzeichnen, die höhere Gebühren nach sich ziehen würden.

Die Gemeinde schlug letztes Jahr vor, die Gebühr auf 725 Baht pro Tonne zu erhöhen und sie in den kommenden Jahren schrittweise auf 850 Baht anzuheben. Sie erhoffte sich durch den höheren Preis Anreize für ihre Kunden, Abfall zu reduzieren und so Kosten zu sparen.

Gouverneur Nirat kündigte an, auch andere lokale Verwaltungsstellen auf der Insel zu mehr Maßnahmen in dieser Angelegenheit zu zwingen, da sie möglicherweise gezwungen sein könnten, ihre Abfälle selbst zu entsorgen, anstatt die Last auf die Gemeinde abzuwälzen.

Der Gouverneur plant, noch in diesem Monat ein Folgetreffen mit der Gemeinde und anderen lokalen Verwaltungen abzuhalten, um das Problem zu lösen.

Phuket verfügt über 19 lokale Verwaltungsbüros auf der ganzen Insel.

Der derzeitige Gemeinderat von Phuket gewann die Kommunalwahlen mit dem Versprechen an die Wähler, dass sein Team das Abfallproblem endgültig lösen könne.

 

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